Verkaufbrief des Ulrich Stigelin, für sich und seine Ehefrau Eva Stigerlin, und Hans Seutz, beide Bürger zu Göppingen, über ihren halben Teil von dem Salgut, in Faurndau gelegen, an das Stift Faurndau zu einem Preis von 563 Gulden; die andere Hälfte war zunächst im Besitz der Herrschaft Württemberg und ging dann an Agatha Hansen, der Witwe von Weylandt Hansen über; der Verkauf umfasst alle dazugehörigen Güter, Rechte und Verpflichtungen über Haus, Hof und Felder, ebenso wie die darauf liegenden Zinsen in Höhe von 280 Gulden
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Verkaufbrief des Ulrich Stigelin, für sich und seine Ehefrau Eva Stigerlin, und Hans Seutz, beide Bürger zu Göppingen, über ihren halben Teil von dem Salgut, in Faurndau gelegen, an das Stift Faurndau zu einem Preis von 563 Gulden; die andere Hälfte war zunächst im Besitz der Herrschaft Württemberg und ging dann an Agatha Hansen, der Witwe von Weylandt Hansen über; der Verkauf umfasst alle dazugehörigen Güter, Rechte und Verpflichtungen über Haus, Hof und Felder, ebenso wie die darauf liegenden Zinsen in Höhe von 280 Gulden
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 510 U 292
Stift Göppingen, Laden B, Bü 24, Nr. 66
Stift Göppingen, Laden B, Bü 14, Nr. 66
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 510 Oberhofen
Oberhofen >> Urkunden >> Faurndau
1587 November 11 (St. Martinstag)
17 x 54 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Siegler: Daniel Moser, Bürgermeister zu Göppingen; Peter Schuler, Bürgermeister zu Göppingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 anhängendes Siegel in Holzkapsel ohne Deckel
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 anhängendes Siegel in Holzkapsel ohne Deckel
Hansen, Agatha; Witwe des Weylandt Hansen, um 1587
Hansen, Weylandt; vor 1587
Moser, Daniel; um 1575
Schuler, Peter; Bürgermeister zu Göppingen, um 1575-1587
Seutz, Hans; Bürger zu Göppingen, um 1587
Stigelin, Ulrich; Bürger zu Göppingen, um 1587
Stigerlin, Eva; Bürgerin zu Göppingen, um 1587
Faurndau : Göppingen GP
Faurndau : Göppingen GP; Stift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ