J. von Schwarz (Bestand)
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E 9/545
Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Nürnberg >> Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz >> E 9 - Firmen- und Wirtschaftsarchive >> E 9/545 - J. von Schwarz
Der Einzelbestand enthält eine Werbekarte und sieben Fotografien der Specksteinfabrik J. von Schwarz mit Werken in Nürnberg, Tränkstraße 20 und in Holenbrunn/Ofr., die zwischen 1880 und 1910 auch Fayencen angefertigt hat. Mit einer Schenkung kamen weitere Unterlagen ins Archiv (Acc. Nr. C 6/2022), dabei handelt es sich vor allem um Dokumente zur Familiengeschichte: Fotoalbum, Urkunden, Korrespondenz, Forschungsunterlagen. Informationen über die Firma können u. a. der Abhandlung von Kurt v. Schwarz, "Die Specksteinfabrik J. von Schwarz in Nürnberg" entnommen werden, die in den Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg erschienen ist (MVGN Bd. 76, 1989, S. 311-323).
Einheiten: 1
Bestand
Deutsch
Fayencen
Firmen- und Wirtschaftsarchive (Einzelbestände)
Fotografien
Holenbrunn/Ofr
Schwarz, J. von (Firma, Einzelbestand)
Specksteinfabrik
Tränkstr. 20
Werbekarte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ