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Text: - In Gorleben schwimmt der todsichere Salzstock davon, eine neue Atomruine ist in Arbeit, ein Produkt jener alle Grenzen überschreitenden Dummheit und Sturheit. - Zehn Jahre Gorleben und der Krieg gegen uns und die Natur hat Narben, Krater und Abfallhalden hinterlassen... - Das Hart-An-Der-Grenze-Team will: - Zeichen setzen! - Also auf, eindringen in eine der in jüngster Zeit enstandenen Zonen, auf zu Überlebungsübungen, auf zu einer nächtlichen Erkundung. - Diese Fahrt in den subtilen Katastrophensimulator ist nicht nur Vergnügen für die Besucher, sondern auch Arbeit: Kopf- und Beinarbeit. Es wird keinem was geschenkt. - Gorleben ist nahe - damit auch die Bedrohung. Auch wir gehören immer wieder zu denen, die es allzuleicht vergessen. - Da müssen wir durch - (mit Kurzberichten z.B. "Bericht über Experimente in angewandter historischer Simulation").
Urheber / Quelle: Hart-An-Der-Grenze-Team
Gemeinsame spektakuläre Kunstaktionen wie "Hart an der Grenze" 1985 und "Da müssen wir durch" 1987, die alle mit Gorleben zu tun hatten, waren die Vorläufer der Kulturellen Landpartie (KLP), die alljährlich zu Pfingsten tausende Besucher ins Wendland lockt. Mit-Organisatorin Irmhild Schwarz hat diese für viele Teilnehmer unvergesslichen Kunstaktionen auch "choreografierte Widerstandsaktionen" genannt. - Schlagworte: - Gorleben, Atomkraft, Atommüll, Atomtransport, Kunst, Aktion.
Urheber / Quelle: Gorleben Archiv / Birgit Huneke
Papier; Offsetdruck; Rosa; Sehr dunkles Grau
Höhe: 58,81 cm
Breite: 40,97 cm
Herstellung
ca. 1987
Widerstand
Protest
Kernenergie
Gorleben
Plakat (Objektgattung)
Plakate (Spezialklassifikation: Hessische Systematik)