1.) Der halbe Zehnt zu Niederasphe [Ortsteil der Gem. Münchhausen, Lkr. Marburg-Biedenkopf] in der Grafschaft Wetter, den bisher Johann von Dunzel...
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Urk. 14, 13920
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Walen, Nr. 2
A I u, von Walen sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe W >> Wag-Wai >> Wahlen, von
1456 März 18
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Der halbe Zehnt zu Niederasphe [Ortsteil der Gem. Münchhausen, Lkr. Marburg-Biedenkopf] in der Grafschaft Wetter, den bisher Johann von Dunzelshausen von Hessen als Lehen getragen und den der Belehnte 1456 mit folgenden freieigenen Erbgütern erhalten hat, nämlich: 2.) einem freien Hof zu Berghofen [Stadtteil von Battenberg (Eder), Lkr. Waldeck-Frankenberg]; 3.) einem Gut zu Münchhausen [Gem., Lkr. Marburg-Biedenkopf]; 4.) einem halben Gut zu Reddehausen [Ortsteil der Gem. Cölbe, Lkr. Marburg-Biedenkopf]; 5.) einem ganzen Gut zu Oberruhn [Wüstung in der Gemarkung Dodenau, Stadt Battenberg (Eder), Lkr. Waldeck-Frankenberg]; 6.) vier Gütern zu Dunzelshausen [Wüstung in der Gemarkung Berghofen, Stadt Battenberg (Eder), Lkr. Waldeck-Frankenberg]; 7.) einem Gut zu Battenfeld [Ortsteil der Gem. Allendorf (Eder), Lkr. Waldeck-Frankenberg], alle als Mannlehen auf die Söhne und Töchter. Die Güter hat Johann von Dunzelshausen dem Landgrafen von Hessen mit der Bitte aufgelassen, den 1456 Belehnten damit zu belehnen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann von Wahlen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann von Wahlen
Belehnte/r: Johann von Wahlen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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