Kläger: Peter Rantzau als Vormund seiner Schwiegermutter Heilwig Rantzau, Witwe des Joachim Rantzau zu Löhrstorf, Beklagter: Johann Heinrich Kügler (Kugeler, Kichler), Major, zu Dockenhusen ("Dockenhausen"), namens seiner Frau, der Witwe des Jacob Holste(in), Kaufmann zu Kiel, Prozessvertreter: Dr. Heinrich Eilinck, Streitgegenstand: Streit unter den Gläubigern des Jacob Holste um die Priorität ihrer Forderungen, insbesondere um die Gültigkeit einer Pfandverschreibung für Heilwig Rantzau
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Kläger: Peter Rantzau als Vormund seiner Schwiegermutter Heilwig Rantzau, Witwe des Joachim Rantzau zu Löhrstorf, Beklagter: Johann Heinrich Kügler (Kugeler, Kichler), Major, zu Dockenhusen ("Dockenhausen"), namens seiner Frau, der Witwe des Jacob Holste(in), Kaufmann zu Kiel, Prozessvertreter: Dr. Heinrich Eilinck, Streitgegenstand: Streit unter den Gläubigern des Jacob Holste um die Priorität ihrer Forderungen, insbesondere um die Gültigkeit einer Pfandverschreibung für Heilwig Rantzau
LASH, Abt. 390 Nr. 394
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1627-1632
Enthält: Rat der Stadt Kiel 1627, Vierstädtegericht 1627, Landgericht 1627-1630, RKG 1632
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:59 MEZ