Heinrich Kueperger, Zöllner und Bürger zu Brawnaw, zugleich für seine Frau und Erben verkauft an Steffan Fürlbegk, Landrichter und Kastner zu Fridwurgk, seinem Schwager, dessen Frau und Erben die Fischwaid auf dem Waldzeller Pach, ein Gut, darauf Linhart Loser sitzt, zu Langdorf mit einem jährlichen Dienst von 4 Schilling Pfennig Landeswährung, 2 Hühner und 1 Stiftviertel Wein, das Gut zu Äsenhaim, darauf Hanns Schuester sitzt und jährlich 1 Pfund Pfennig Landeswährung, 4 Hühner, 6 Käse und 1 Stiftviertel Wein dient, das Gut zu Gressing, darauf der Schilhär sitzt und jährlich 32 Pfennig Landeswährung, 2 Hühner und 1 Stiftviertel Wein, die Mühle bei Ried, die jährlich 12 Schilling Pfennig Landeswährung, 2 Hühner und 1 Stiftviertel Wein dient, das Gut zu Weygolfing, genannt das Garttenguet, darauf der Steffel sitzt und jährlich 2 Pfund Pfennig Landeswährung und 1 Stiftviertel Wein dient, und Albrecht Nadlsperg dient jährlich 1 Pfund Pfennig Landeswährung, 2 Hühner, 4 Käse, 1 Stiftviertel Wein und 32 Eier, wobei die Fischwaide zum Urbar des Kastens zu Ried gehört, die Taferne jedoch im Nidern Weylhart Gericht, um eine Summe Geld.; S 1: Ausst., S 2: Rueprecht Waninger, Rat und Bürger zu Brawnaw.
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Heinrich Kueperger, Zöllner und Bürger zu Brawnaw, zugleich für seine Frau und Erben verkauft an Steffan Fürlbegk, Landrichter und Kastner zu Fridwurgk, seinem Schwager, dessen Frau und Erben die Fischwaid auf dem Waldzeller Pach, ein Gut, darauf Linhart Loser sitzt, zu Langdorf mit einem jährlichen Dienst von 4 Schilling Pfennig Landeswährung, 2 Hühner und 1 Stiftviertel Wein, das Gut zu Äsenhaim, darauf Hanns Schuester sitzt und jährlich 1 Pfund Pfennig Landeswährung, 4 Hühner, 6 Käse und 1 Stiftviertel Wein dient, das Gut zu Gressing, darauf der Schilhär sitzt und jährlich 32 Pfennig Landeswährung, 2 Hühner und 1 Stiftviertel Wein, die Mühle bei Ried, die jährlich 12 Schilling Pfennig Landeswährung, 2 Hühner und 1 Stiftviertel Wein dient, das Gut zu Weygolfing, genannt das Garttenguet, darauf der Steffel sitzt und jährlich 2 Pfund Pfennig Landeswährung und 1 Stiftviertel Wein dient, und Albrecht Nadlsperg dient jährlich 1 Pfund Pfennig Landeswährung, 2 Hühner, 4 Käse, 1 Stiftviertel Wein und 32 Eier, wobei die Fischwaide zum Urbar des Kastens zu Ried gehört, die Taferne jedoch im Nidern Weylhart Gericht, um eine Summe Geld.; S 1: Ausst., S 2: Rueprecht Waninger, Rat und Bürger zu Brawnaw.
Grafschaft Ortenburg Urkunden 1213
Grafschaft Ortenburg Urkunden 597
GU Ortenburg 463
Zusatzklassifikation: M
Grafschaft Ortenburg Urkunden
Grafschaft Ortenburg Urkunden >> 1451-1500
1472 Dezember 13
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: 2 SP fehlen.
Überlieferung: Or.
Vermerke: RV: Nr. 1477
Originaldatierung: Geben an sand Lucye tag.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1472
Monat: 12
Tag: 13
Überlieferung: Or.
Vermerke: RV: Nr. 1477
Originaldatierung: Geben an sand Lucye tag.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1472
Monat: 12
Tag: 13
Waldzell (Bz. Ried im Innkreis, OÖ)
Langdorf (Gde. Mehrnbach, Bz. Ried im Innkreis, OÖ)
Asenham (Gde. Mehrnbach, Bz. Ried im Innkreis, OÖ)
Mettmach (Bz. Ried im Innkreis, OÖ)
Weierfing (Gde. Aurolzmünster, Bz. Ried im Innkreis, OÖ)
Ried im Innkreis (Bz. Ried im Innkreis, OÖ)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:43 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.5 Kleinere weltliche Territorien im bayerischen Reichskreis (Tektonik)
- Grafschaft Ortenburg (Tektonik)
- Grafschaft Ortenburg Urkunden (Bestand)
- 1451-1500 (Gliederung)