Die ehemals von den Vogt von Fronhausen heimgefallenen Anteile der Zehnten zu Münchhausen [Gem., Lkr. Marburg-Biedenkopf] und Wollmar [Ortsteil de...
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Urk. 14, 11219
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Scharff, Nr. 2
A I u, Scharff sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe S >> Scha >> Scharf
1672 Juni 25
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die ehemals von den Vogt von Fronhausen heimgefallenen Anteile der Zehnten zu Münchhausen [Gem., Lkr. Marburg-Biedenkopf] und Wollmar [Ortsteil der Gem. Münchhausen, Lkr. Marburg-Biedenkopf]. Die Anteile waren von den Vogt von Fronhausen weiter an Hieronymus Ingebrandt und später an dessen Erben mit allen Rechten und allem Zubehör zu Erblehen verliehen worden.
Vermerke (Urkunde): Siegler: I. u. Lic. Ludwig Schnell
Vermerke (Urkunde): Siegler: I. u. Lic. Ludwig Schnell
Belehnte/r: Hermann Scharf, Dr. beider Rechte zu Marburg, Sohn des verstorbenen Dr. Konrad Schnell und der verstorbenen Katharina, Tochter des verstorbenen Rats, alten Vizekanzlers und Samthofgerichtsassessors Dr. Hermann Scharf, weiter der Sohn des verstorbenen Dr. Hermann Scharf, Wilhelm Scharf, dann die Tochter des verstorbenen Dr. Johann Jakob Christo mit seiner verstorbenen Ehefrau Margarethe, geborener Scharf, Maria Katharina, sowie Nikolaus Münch anstatt seiner Ehefrau Christina Katharina, Tochter der verstorbenen Anna Margarethe, geborener Scharf, und des verstorbenen Dr. Abraham Heimel, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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