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Freimeisterbriefe für die Hutmacher Jeremias Großmann
senior und junior in Stade
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Enthält: - Interzessionales von Bürgermeister und Rat der Stadt Stade an die Regierung vom 18. August und 6. September 1683 wegen Nicht-Bestallung eines Freimeisters bei den Fildmachern (mit Anlage: Gesuch von Meister, Geschworenen und sämtlichen Angehörigen des Fildmacheramtes in Stade an den Stader Magistrat); Gesuch des Jeremias Großmann an die Regierung vom 26. Oktober 1683 um Konzession als Hutmacher in Stade; Freimeisterbrief der Regierung für Großmann vom 30. Oktober 1683 - Gesuch des Freimeister-Hutmachers Jeremias Großmann an die Regierung vom 11. Januar 1707 um Ausdehnung der Freimeisterschaft auf seine zukünftige Witwe und Kinder, mit nachfolgender abschlägiger Regierungsverfügung; Gesuch der Witwe und Kinder vom 15. Juli 1707 um Übertragung der Freimeisterschaft auf den Sohn Jeremias Großmann nach dem Tod des Vaters; Freimeisterbrief für den Sohn vom 19. Juli 1707
Verzeichnung
Großmann, Jeremias, senior u. junior, Hutmacher, Freimeister, Stade
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.