Korrespondenz mit den Höfen von Braunschweig, Lüneburg, Anhalt, Schwarzburg, Sachsen und Wien sowie mit verschiedenen Bischöfen in der Streitsache des Grafen Anton Günther gegen den Erzbischof Johann Friedrich von Bremen wegen Nichtvollzug der vom Erzbischof der Gräfin Anna Sophia versprochenen Ehe (Versammlung zu Goslar 1621)
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NLA OL, Best. 20, -3 Nr. 689
NLA OL, Best. 20 Grafschaft Oldenburg
Grafschaft Oldenburg >> 3 Das Grafenhaus und seine persönlichen Angelegenheiten >> 3.7 Verschiedene Grafen und Gräfinnen >> 3.7.17 Gräfin Anna Sophia von Oldenburg
1620 - 1622
Enthält: Darin: Gesandschaften 1. Kanzler Prott nach Celle, Wolfenbüttel, Zerbst und Schwarzburg, 1620; 2. Desgl. nach Anhalt, 1621; 3. Rat Malsius nach Dresden und Wien, 1620; 4. Räte Anton von Reken und Ilico Ummius an die Gräfin Sybilla Elisabeth von Delmenhorst, 1621; 5. Rat Pflug nach Anhalt, 1622
Verzeichnung
Anna Sophia von Oldenburg, Gräfin
Anton Günther von Oldenburg, Graf
Johann Friedrich, Erzbischof von Bremen
Malsius, Rat
Pflug, Rat
Prott, Kanzler
Reken, von, Anton, Rat
Sybilla Elisabeth von Delmenhorst, Gräfin
Ummius, Ilico, Rat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ
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