Politische und dienstliche Nachlässe: Johannes Strelitz (Bestand)
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1206
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Bestände nichtstaatlicher Herkunft >> Familienarchive und Nachlässe >> Politische und dienstliche Nachlässe
1963-1991
Enthält: 1.) Korrespondenz als Bevollmächtigter des Landes Hessen
2.) Unterlagen zu einzelnen Gesetzesnovellen
3.) Landtagsunterlagen über den Vorsitz in den Untersuchungsausschüssen 'Frankfurter Bund für Volksbildung' und 'Universitäten'
4.) Presseausschnittsammlung
5.) Unterlagen über ehrenamtliche Tätigkeiten (Historische Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Freimaurerloge)
Bestandsgeschichte: Es handelt es sich um einen Teil-Nachlass. Den Hauptbestand des nachgelassenen Schriftguts von Johannes Strelitz verwahrt die Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn.
Geschichte des Bestandsbildners: Dr. Johannes Strelitz, * 20.11.1912 in Berlin; † 7.3.1991 in Wiesbaden, Politiker u. Jurist.
1.12.1958 bis 30.11.1974 Abgeordneter der SPD im Hessischen Landtag und 7.9.1964 bis 19.1.1967 Fraktionsvorsitzender seiner Partei.
19.1.1967 bis 2.10.1969 hessischer Justizminister u. Bevollmächtigter des Landes Hessen beim Bund und 3.10.1969 bis 16.12.1970 hessischer Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident.
In den 1970er u. 1980er Jahren engagierte er sich in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und in der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen.
Findmittel: Findbuch von Andreas Weber, 1998
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Bearbeiter: Andreas Weber, 1998
2.) Unterlagen zu einzelnen Gesetzesnovellen
3.) Landtagsunterlagen über den Vorsitz in den Untersuchungsausschüssen 'Frankfurter Bund für Volksbildung' und 'Universitäten'
4.) Presseausschnittsammlung
5.) Unterlagen über ehrenamtliche Tätigkeiten (Historische Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Freimaurerloge)
Bestandsgeschichte: Es handelt es sich um einen Teil-Nachlass. Den Hauptbestand des nachgelassenen Schriftguts von Johannes Strelitz verwahrt die Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn.
Geschichte des Bestandsbildners: Dr. Johannes Strelitz, * 20.11.1912 in Berlin; † 7.3.1991 in Wiesbaden, Politiker u. Jurist.
1.12.1958 bis 30.11.1974 Abgeordneter der SPD im Hessischen Landtag und 7.9.1964 bis 19.1.1967 Fraktionsvorsitzender seiner Partei.
19.1.1967 bis 2.10.1969 hessischer Justizminister u. Bevollmächtigter des Landes Hessen beim Bund und 3.10.1969 bis 16.12.1970 hessischer Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident.
In den 1970er u. 1980er Jahren engagierte er sich in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und in der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen.
Findmittel: Findbuch von Andreas Weber, 1998
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Bearbeiter: Andreas Weber, 1998
1 lfm
Bestand
Literatur: Lengemann: Das Hessen-Parlament 1946-1986.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ