Abt. 170 Landschaft Stapelholm (Bestand)
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Abt. 170
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Herzogtum Schleswig bis 1867
1699-1925
Beschreibung: Der Bestand umfasst vor allem das Archiv der Landvogtei und das der Landschreiberei.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Landschaft Stapelholm bestand aus den Kirchspielen Süderstapel, Bergenhusen und Erfde sowie einem Teil der Herrenhallig im Kirchspiel Koldenbüttel. Von 1500 bis 1711 unterstand sie dem Amt Gottorf und kam 1777 zum Amt Hütten. An der Spitze der Verwaltung stand der für Justizwesen und Polizeiverwaltung zuständige Landvogt, der zugleich das Amt des Deichgrafen und seit 1709 auch das Amt des Landschreibers innehatte. Letzteres beinhaltete die Funktion sowohl des landesherrlichen als auch des landschaftlichen Hebungsbeamten. Bei der Trennung des Geschäftsbereiches von Landvogt und Landschreiber im Jahr 1799 wurde der Landschreiber auch Aktuar und Hausvogt sowie Protokollführer im Bondengericht. 1867 kam die Landschaft zum Kreis Schleswig.
Bestandsgeschichte: Zum Bestand kamen Akten, die über das Amtsgericht Friedrichstadt und das Schleswiger Regierungsarchiv ins Landesarchiv gelangten, sowie eine überwiegend landschaftliche Überlieferung, welche auf einem Bauernhof in Brunsholm von dem Friedrichstädter Stadtarchivar Karl Michelson entdeckt und gesichert wurde.
Findmittel: Gedrucktes Findbuch: Veröffentlichungen des Schleswig-Holsteinischen Landesarchivs Nr. 60.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Landschaft Stapelholm bestand aus den Kirchspielen Süderstapel, Bergenhusen und Erfde sowie einem Teil der Herrenhallig im Kirchspiel Koldenbüttel. Von 1500 bis 1711 unterstand sie dem Amt Gottorf und kam 1777 zum Amt Hütten. An der Spitze der Verwaltung stand der für Justizwesen und Polizeiverwaltung zuständige Landvogt, der zugleich das Amt des Deichgrafen und seit 1709 auch das Amt des Landschreibers innehatte. Letzteres beinhaltete die Funktion sowohl des landesherrlichen als auch des landschaftlichen Hebungsbeamten. Bei der Trennung des Geschäftsbereiches von Landvogt und Landschreiber im Jahr 1799 wurde der Landschreiber auch Aktuar und Hausvogt sowie Protokollführer im Bondengericht. 1867 kam die Landschaft zum Kreis Schleswig.
Bestandsgeschichte: Zum Bestand kamen Akten, die über das Amtsgericht Friedrichstadt und das Schleswiger Regierungsarchiv ins Landesarchiv gelangten, sowie eine überwiegend landschaftliche Überlieferung, welche auf einem Bauernhof in Brunsholm von dem Friedrichstädter Stadtarchivar Karl Michelson entdeckt und gesichert wurde.
Findmittel: Gedrucktes Findbuch: Veröffentlichungen des Schleswig-Holsteinischen Landesarchivs Nr. 60.
68 lfd. M.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 09:51 MEZ