Heiratsabrede zwischen Georg Christoph von Venningen, Sohn der verstorbenen Eheleute Hans von Venningen und Maria von Neipperg, einerseits und Anna Magdalena von Gemmingen, Tochter des Dietrich von und zu Gemmingen und der Anna von Neipperg, andererseits, beteidingt durch Philipp Ludwig von Venningen, Philipp von und zu Neipperg, Hans Christoph von Venningen, Erasmus von und zu Helmstatt, Friedrich von Bettendorff und Hans Pleickard von Gemmingen zu Steinegg seitens des Bräutigams sowie Dietrich von und zu Gemmingen, Pleickard von Gemmingen zu Fürfeld, Eberhard von und zu Neipperg, Eberhard von Gemmingen, Friedrich von und zu Mentzingen, Wolf Konrad Greck von Kochendorf und Hans Göler von Ravensburg seitens der Braut. Die Ehesteuer der Braut beläuft sich auf 2000 rheinische Gulden Kapital (den Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzer), jährlich zu verzinsen mit 100 Gulden, dazu standesgemäße Kleider, Kleinodien und Schmuck; für die Kleider, die der Bräutigam von seiner vorigen Frau Cleophe von Rosenhart (Rotzenhart) geerbt und der Braut geschenkt hat, wird deren Vater 250 Gulden "zu einer ergötzlichkeit" bezahlen. Der Bräutigam widerlegt 2000 Gulden, angewiesen auf zwei Gültbriefen von den Pfalzgrafen Philipp Ludwig und Johann von Veldenz, Gebrüder, über je 1000 Gulden Kapital - der eine zinst jährlich zu Lichtmess [= 2. Februar], der andere zu Johannis Baptist [= 24. Juni] und verschreibt 400 Gulden als Morgengabe bzw. 20 Gulden jährlicher Gült.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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