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Butzbach: Verkauft Wernher v. Filwyle Edelknecht solchen Erbteil es sei von Äckern, Wiesen, Gärten, Wassern, Wäldern, Weiden, Hofreiten mit Zugehö...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen >> 2 Orte, Buchstabe B >> 2.45 Butzbach
1409 Mai 31 I A und B, II
Butzbach, Pfarrkirche
Auf Pergament unter Wernher v. Filwyle und Henne v. Balderßheim gut groppe anhangenden Ingr.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1409 sexta feria post festum pent.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Butzbach: Verkauft Wernher v. Filwyle Edelknecht solchen Erbteil es sei von Äckern, Wiesen, Gärten, Wassern, Wäldern, Weiden, Hofreiten mit Zugehörungen wie das waren oder Namen hat nichts ausgeschieden, gelegen inwendig oder auswendig Butzbach Dorffen, Gerichten oder Feldern, das ihm als von Herrn Johann Setzpanden, Frauen Christinen seiner ehelichen Hausfrauen zu erstorben was und verfallen, das er dasselbe sein Erbe Teil und alles sein Recht, das er dazu hatte oder gehabt hat nicht ausgeschieden, Gilbrecht Rieteseln zu Dienstzeit Amtmann zu Butzbach seiner lieben Maga Anthonia seiner ehelichen Hausfrauen Gilbrecht und Heinrich ihrer Söhne
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.