Linhart Wagner, Schaffer zu St. Klara, Hans Koler, Hans Adelmann, Hofmeister zu St. Katherina schlichten einen Streit, der zwischen den armen lewtten zu Nydern Heckenhofen und verschiedenen anderen Personen mit Namen: Hans Mayr, hinter St. Kathrina, Thoma Zörnlein, hinter den Frauen zur Seligen Portten, Pess Karl hinter Hans Koler wegen eines Brunnens, auf dem Erbe des Cuntz Putz befindlich, ausgebrochen war, in der Weise, dass alle Streitsteile den Brunnen benützen dürfen und die Dorfmänner alle Jahre des genannten Putz Baumgarten und Hofrait hegen sollen, wie Peuntrecht ist.
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Linhart Wagner, Schaffer zu St. Klara, Hans Koler, Hans Adelmann, Hofmeister zu St. Katherina schlichten einen Streit, der zwischen den armen lewtten zu Nydern Heckenhofen und verschiedenen anderen Personen mit Namen: Hans Mayr, hinter St. Kathrina, Thoma Zörnlein, hinter den Frauen zur Seligen Portten, Pess Karl hinter Hans Koler wegen eines Brunnens, auf dem Erbe des Cuntz Putz befindlich, ausgebrochen war, in der Weise, dass alle Streitsteile den Brunnen benützen dürfen und die Dorfmänner alle Jahre des genannten Putz Baumgarten und Hofrait hegen sollen, wie Peuntrecht ist.
StAN Rst. Nürnberg, Klarenamt, Kloster St. Klara, Urkunden 249
5.3 a Reichsstadt Nürnberg, Klarenamt, Kloster St. Klara, Urkunden
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1495 Oktober 31
Ausf., Papier (Kerbzettel).
Urkunden
deutsch
Originaldatierung: geschehen an aller heiligen abent 1495.
Wagner, Leonhard
Koler, Johann
Adelmann, Johann
Mayr, Johann
Zörnlein, Thoma
Pess, Karl
Putz, Kunz
Unterheckenhofen (Gde. Roth, Lkr. Roth)
Seligenporten (Gde. Pyrbaum, Lkr. Neumarkt i. d. Opf.)
Schaffer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
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