Bernt Meynardus verkauft mit Zustimmung seiner Ehefrau Ghezeken und aller seiner Erben zu einem ewigen Erbkauf sein "Penningstucke, twuschen Mansvlete unde den Wostenbuttel ghelegen, twuschen twen stucken, dat ene höret deme abbate van der Hude, unde dat ander sunte Jelgen [= St. Egidius, Kirche von Berne], myt deme Voghelpole" mit zugehörigen Deichen und Dämmen (Meier Hilwert Bar zu Hannöver (Gemeinde Berne)), für 21 rheinische Gulden guten Goldes und acht Bremer Grote dem ersahmen Otten Ruscher und Johann Schelghen, Kirchengeschworenen (kerckswornen) zu Warfleth (Warvlete). Meinardus und Borchart Bulle "vor enen deghedynghesman" siegeln. Datierung: 1498 September 3 (Montag vor Nativitatis Marie)
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Bernt Meynardus verkauft mit Zustimmung seiner Ehefrau Ghezeken und aller seiner Erben zu einem ewigen Erbkauf sein "Penningstucke, twuschen Mansvlete unde den Wostenbuttel ghelegen, twuschen twen stucken, dat ene höret deme abbate van der Hude, unde dat ander sunte Jelgen [= St. Egidius, Kirche von Berne], myt deme Voghelpole" mit zugehörigen Deichen und Dämmen (Meier Hilwert Bar zu Hannöver (Gemeinde Berne)), für 21 rheinische Gulden guten Goldes und acht Bremer Grote dem ersahmen Otten Ruscher und Johann Schelghen, Kirchengeschworenen (kerckswornen) zu Warfleth (Warvlete). Meinardus und Borchart Bulle "vor enen deghedynghesman" siegeln. Datierung: 1498 September 3 (Montag vor Nativitatis Marie)
NLA OL, Best. 24, -6 Urk. Nr. 125
Best. 24-6 Orte, Warfleth
NLA OL, Best. 24 Friesische Landesgemeinden
Friesische Landesgemeinden >> 5 Urkunden >> 5.3 Land Stedingen
03.09.1498
Enthält: Ausfertigung; mnd.; Pergament; 10 x 32 cm; Plica: 2 cm Siegel: ja; Anzahl 2 (1 in gelbem Wachs, 2 Wappensiegel in braunem Wachs, an Pergamentpresseln anhängend); 3 und 3,5 cm Beilagen: ja Druck: OUB 7, Nr. 315 (Regest mit Teilabschrift) Hinweis: Penningstucke jetzt nur noch Flurname, das Dorf lag an der Weser oberhalb der untergegangenen Ortschalten Nettelwarden, Bomgarden und Mansfleth; Goens-Ramsauer Old. Jb. 28, S. 32f
Verzeichnung
Ergänzungen: Klassifikation TeilB: 1498_09_03
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:09 MESZ