Kameralamt Geislingen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 49
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Finanzministerium >> Bis 1922 bestehende Kameralämter
1806-1922 (Va ab 1695)
Vorbemerkung Das Kameralamt Geislingen bestand von 1810 bis 1922. 1810 wurde das Kameralamt Geislingen aus folgenden Gebieten errichtet: 1. Den von Bayern an Württemberg abgetretenen vormals Ulmischen (die Orte Geislingen, Altenstadt, Amstetten, Aufhausen, Bräunisheim, Gingen, Gross-Süssen, Hausen, Hofstett-Emerbuch, Kuchen, Oppingen, Schalkstetten, Steinenkirch, Stötten, Stubersheim, Türkheim, Überkingen, Unterböhringen, Waldhausen und Weiler umfassenden) Gebieten. 2. Den ritterschaftlichen (zum Kanton Kocher gehörigen, 1806 an Bayern und 1810 an Württemberg gekommenen) Besitzungen: a. des Grafen von Rechberg zu Donzdorf, nämlich: die Herrschaft Donzdorf mit den dazugehörigen Weilern und Höfen, die Herrschaft Weissenstein zu der Weissenstein, Böhmenkirch, Nenningen, Schnittlingen und Treffelhausen gehörten. b. des Grafen von Degenfeld-Schomburg zu Eybach, nämlich Eybach mit mehreren Höfen. c. der früheren Bubenhofen'schen Herrschaft Klein-Süssen; seit 1826 dem Grafen von Rechberg gehörig. Bei der Neuorganisation der Kameralämter vom 6. Juni 1819 (Regierungsblatt 1819, Seite 293 bis 304) wurde dem Kameralamt Geislingen der Ort Ettlenschiess (bisher Oberamt Albeck) vom Kameralamt Langenau zugeteilt. Durch die Verfügung des Finanzministeriums vom 2. Januar 1839 (Regierungsblatt 1839, Seite 18) wurden die zum Oberamtsbezirk Ulm gehörigen Orte Ettlenschiess und Urspring an das Kameralamt Ulm abgetreten. Gemäß K. Verordnung vom 6. März 1843 (Regierungsblatt 1843, Seite 211 bis 228) hatte das Kameralamt Geislingen die Orte Deggingen, Ditzenbach, Drackenstein, Gosbach, Hohenstadt, Mühlhausen, Reichenbach, Westerheim und Wiesensteig vom aufgelösten Kameralamt Wiesensteig zu übernehmen. Der nachstehende Bestand umfasst 328 Büschel = 3 lfd. Meter.
Zur Retrokonversion: Bei diesem Findbuch handelt es sich um ein bisher nur in hand- oder maschinenschriftlicher Form vorliegendes Repertorium, das in ein datenbankgestütztes und damit onlinefähiges Format umgewandelt wurde. Bei dieser sogenannten Retrokonversion wurden die Struktur der Vorlage und die sprachliche Fassung der Texte grundsätzlich beibehalten (Motto: "Abschrift statt Neubearbeitung"). Dies kann zu einer gewissen Diskrepanz zwischen dem modernen äußeren Erscheinungsbild und der heute teilweise überholt wirkenden Gestaltung und Formulierung der Titelaufnahmen führen.
Zur Retrokonversion: Bei diesem Findbuch handelt es sich um ein bisher nur in hand- oder maschinenschriftlicher Form vorliegendes Repertorium, das in ein datenbankgestütztes und damit onlinefähiges Format umgewandelt wurde. Bei dieser sogenannten Retrokonversion wurden die Struktur der Vorlage und die sprachliche Fassung der Texte grundsätzlich beibehalten (Motto: "Abschrift statt Neubearbeitung"). Dies kann zu einer gewissen Diskrepanz zwischen dem modernen äußeren Erscheinungsbild und der heute teilweise überholt wirkenden Gestaltung und Formulierung der Titelaufnahmen führen.
312 Büschel (4,9 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET