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Die Administratoren des Klosters Fulda [Johann von
Isenburg-Büdingen, Friedrich von Lisberg; Konrad von Waltratshausen,
Kustos, Karl von Bibra, Pf...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1381-1390
1383 März 3
Ausfertigung, Pergament, acht angehängte Siegel (fehlen)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der gebin ist nach Cristis geburt dritzenhundirt iar in dem drye und achtzigisten iare an Dinstage nach dem Sontage tzue mitvasten als man tzue kor singet Letare Iherusalem
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Administratoren des Klosters Fulda [Johann von Isenburg-Büdingen, Friedrich von Lisberg; Konrad von Waltratshausen, Kustos, Karl von Bibra, Pförtner des Klosters Fulda und die Ritter Eberhard und Gottschalk von Buchenau] bekunden, dass sie mit Zustimmung des Dekans Martin [von Lichtenberg] und des Konvents von Fulda von dem Ritter Heinrich von Herda (Herde) 500 Gulden und 20 kleine Gulden zum Nutzen des Klosters und der Landesverwaltung geliehen haben. Die erste Jahresrate in Höhe von 52 Gulden wird auf die Schuldsumme geschlagen. Sie stellen fest, dass das Kloster Heinrich für sein Burglehen in Vacha über sechs Jahre jeweils acht Pfund Heller zu zehn Schilling weißer hessischer Pfennige, insgesamt 48 Pfund Heller, schuldet. Die [600] Gulden wollen sie Heinrich und seinen Söhnen Heinrich, Friedrich (Fritz) und Wilhelm am nächsten Fest Mariä Lichtmess [1384 Februar 2] in Vacha oder in einer Burg im Umkreis von zwei Meilen um Vacha, soweit das Kloster dort nicht in einer Fehde liegt, zahlen. Die von Herda oder ihre Beauftragten sollen dafür freies Geleit erhalten. Für die Zahlung stellen sie als Bürgen: Wetzel vom Stein den Älteren, Thile von Benhausen, Hermann von Buchenau, Ritter; Konrad von Romrod, Heinrich von der Tann, Amtmann in Fischberg, und Apel von Romrod zu Wildeck. Die Bürgen versprechen, bei Zahlungsverzug jeweils mit einem Knecht und einem Pferd Einlager in Vacha oder einer Burg im Umkreis von zwei Meilen um Vacha zu halten, bis alle Schulden bezahlt sind. Dabei tragen sie alle Kosten für Botenlohn und Verpflegung. Ausgefallene Bürgen werden auf Anforderung binnen eines Monats ersetzt. Andernfalls geht die Last auf die verbleibenden Bürgen über. Die Administratoren versprechen, die Bürgen schadlos zu halten. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Dekan und Konvent von Fulda]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Wetzel vom Stein der Ältere], [Thile von Benhausen]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Hermann von Buchenau, Ritter]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Konrad von Romrod]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Heinrich von der Tann, Amtmann in Fischberg]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Apel von Romrod zu Wildeck]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.