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Gesuche des Gräfen Hinrich Rohde in Kehdingen,
Bützflethischer Teil, als Vormund der Kinder des verstorbenen
Claus Hilck(en) um Befreiung einer an diesen abgetretenen
Länderei von der Reduktion
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Gesuche des Gräfen Hinrich Rohde in Kehdingen,
Bützflethischer Teil, als Vormund der Kinder des verstorbenen
Claus Hilck(en) um Befreiung einer an diesen abgetretenen
Länderei von der Reduktion
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 4 Neubelehnte bzw. Donatare und Reduktion >> 2.2 12 4 2 Reduktion der donierten Güter
1680-1684
Enthält: - Gesuche des Vormunds Rohde an die Regierung vom 18. Juni 1680 und 13. Dezember 1683 um Schutz im Besitz der vom ehemaligen Kämmerer Carl Jansson (Johansson) an den Vater Claus Hilck(en), Kaufmann in Stade, pfandweise abgetretenen sogenannten Oesenwiehe (mit Anlagen: Bescheinigung des Kämmerers vom 26. Juli 1671, Schreiben des Bremer Baumeisters Daniel Sarnighausen an Rohde vom 3. Juni 1680, Vergleich vom 8. Dezember 1670 zwischen Kapitänleutnant Hinrich Bremer zu Baden und seiner Ehefrau Alheit Clüver einerseits und dem Kämmerer andererseits wegen einer an diesen donierten Obligation der Anne Frese an das Unterstift St. Ansgarii in Bremen, speziell Abtretung der Oesenwiehe an den Kämmerer gegen Geldzahlung, mit Quittierung der Zahlung); Regierungsbescheide vom 19. Juni 1680 und 23. Februar 1684
Bremen, Unterstift St. Ansgarii, Obligation, donierte
Reduktion, Güter, donierte Güter, donierte, Reduktion Oesenwiehe, Verpfändung Verpfändung, Oesenwiehe Obligation, Anne Frese Unterstift St. Ansgarii, Bremen, Obligation, donierte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.