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Wiederherstellung der katholischen Religion im Fürstentum Nassau-Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 8. Kirchenangelegenheiten >> 8.4. Wiederherstellung der katholischen Kirchen und Zurückdrängung des evangelischen Kultus
(1565) 1627-1628
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen der Grafen zu Nassau-Dillenburg, Nassau-Siegen und Nassau-Hadamar wegen der Wiedereinführung der katholischen Religion in Nassau-Siegen; Abschrift eines Mandats Kaiser Ferdinands II. vom 31.08.1627 wegen der Beseitigung des calvinistischen und lutherischen Glaubens in Nassau-Siegen; Suppliken der Bürgermeister, Schöffen und Räte der Stadt Siegen wegen der Wiederherstellung der katholischen Religion; Mandat Kaiser Ferdinands II. vom 21.02.1628 in Religionssachen und dessen Bekanntgabe; Gutachten des Herborner Professors Johann Jacob Hermannus über das gegenwärtige gefährliche Religionswesen (04.04.1628); Gutachten über das Bekenntnis der Calvinisten zur Augsburger Konfession und über die Möglichkeit zur Bildung einer christlichen Sozietät mit den verwandten lutherischen Ständen (20.03.1628); Schreiben des Pfalzgrafen Johann II. von Zweibrücken an die Grafen Johann Ludwig zu Nassau-Hadamar und Ludwig Heinrich zu Nassau-Dillenburg wegen der kaiserlichen Mandate in Religionssachen; Supplik des Grafen zu Nassau-Dillenburg an den Kaiser vom 12./22.06.1628 betreffend die Wiedereinführung der katholischen Religion; Abschriften eines Gutachtens der Kurfürsten betreffend die Restitution von eingezogenen Gütern von Stiftern und Klöstern seit dem Passauer Vertrag (27.09.1627); Begutachtung des kaiserlichen Mandats durch das Ministerium in Kassel (19.05.1628); Abschrift von Korrespondenzen zwischen Kaiser Maximilian II. und Kurfürst Friedrich von der Pfalz wegen der vorgenommenen Reformation sowie des kaiserlichen Allodialstifts Sinsheim und des kaiserlichen Cyriakusstifts zu Neuhausen bei Worms (1565). Korrespondenten u.a.: Ludwig Heinrich Graf zu Nassau-Dillenburg, Johann VIII. Graf zu Nassau-Siegen, Martin Naurath (Diez), Langenbach (Dillenburg), Amtmann Caspar Wrede (Siegen), Pfalzgraf Johann II. von Zweibrücken, Prof. Johann Jacob Hermannus (Herborn), Gottfried Wenckenbach (Siegen), Philipp Schickardt (Dillenburg), Johann Daum (Dillenburg), Philipp Moritz Graf zu Hanau-Münzenberg, Ludwig Graf zu Sayn-Wittgenstein, Reinhard Graf zu Solms,
178 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.