Markungsbesichtigung in Hirschbach auf der Kützenrieth
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E 49/II Nr. 2349
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
05.08.1783 - 11.08.1783
Enthält:
1783 August 5: Schreiben des Verwalters Johann Conrad Gröschel aus Artelshofen an die Ebnerische Fideikommissadministration in Nürnberg.
Friedrich Schramm, W(ilhelm) C(arl) J(acob) Ebnerischer Lehensuntertan in Hirschbach, beansprucht ein Waldstück im herrschaftlichen Holzberg, genannt der Schwarze oder Lehenberg. Der Lehensregistrator (Paul) Dörr protestiert gegen die Inanspruchnahme durch den Hirschbacher Schulmeister (Johann Jakob Wolf).
Dabei:
Aquarellierte Tuschzeichnung des fraglichen Geländes, laut Gröschel gefertigt von Herrn (Johann Philipp) Haubenstricker, Hersbruck. Unten: Am Lehenberg, darüber Kitzenrieth, ganz oben Hunds-Kirch und Clausner Holz. 4 Marksteine Nummern 1 bis 4. Umstritten laut beiliegender Erläuterung die Nummern 2 und 3. Maßstab: 100 Schritt a 2 1/2 Schuh.
Weitere Themen:
Der Zimmermeister Johann Völckel wurde vor 14 Tagen tot im Hirschbacher Gemeindeholz auf Sulzbacher Fraisch liegend aufgefunden und durch einen Sulzbachischen Überreiter und Landknecht nach Kirchenreinbach zur Bestattung gebracht. Am 3. d.M. verstarb die Witwe (Katharina) Völckel ebenfalls.
Die (Margaretha) Schaup wurde noch am Tag der Abreise von Hochfreiherrlichen Gnaden (= Johann Sigmund Haller?) wieder gesund und ging schon am Nachmittag wieder zum Grasmähen.
1783 August 1783: Bericht des Lehensregistrators Dörr, Nürnberg.
Schreiber ist nicht bereit, die ungegründeten und inkomptenten Behautungen des Schulmeisters Wolf zu akzeptieren. Hier heißt der eigene Lehensuntertan allerdings Hans Seybold, Hirschbach.
1783 August 5: Schreiben des Verwalters Johann Conrad Gröschel aus Artelshofen an die Ebnerische Fideikommissadministration in Nürnberg.
Friedrich Schramm, W(ilhelm) C(arl) J(acob) Ebnerischer Lehensuntertan in Hirschbach, beansprucht ein Waldstück im herrschaftlichen Holzberg, genannt der Schwarze oder Lehenberg. Der Lehensregistrator (Paul) Dörr protestiert gegen die Inanspruchnahme durch den Hirschbacher Schulmeister (Johann Jakob Wolf).
Dabei:
Aquarellierte Tuschzeichnung des fraglichen Geländes, laut Gröschel gefertigt von Herrn (Johann Philipp) Haubenstricker, Hersbruck. Unten: Am Lehenberg, darüber Kitzenrieth, ganz oben Hunds-Kirch und Clausner Holz. 4 Marksteine Nummern 1 bis 4. Umstritten laut beiliegender Erläuterung die Nummern 2 und 3. Maßstab: 100 Schritt a 2 1/2 Schuh.
Weitere Themen:
Der Zimmermeister Johann Völckel wurde vor 14 Tagen tot im Hirschbacher Gemeindeholz auf Sulzbacher Fraisch liegend aufgefunden und durch einen Sulzbachischen Überreiter und Landknecht nach Kirchenreinbach zur Bestattung gebracht. Am 3. d.M. verstarb die Witwe (Katharina) Völckel ebenfalls.
Die (Margaretha) Schaup wurde noch am Tag der Abreise von Hochfreiherrlichen Gnaden (= Johann Sigmund Haller?) wieder gesund und ging schon am Nachmittag wieder zum Grasmähen.
1783 August 1783: Bericht des Lehensregistrators Dörr, Nürnberg.
Schreiber ist nicht bereit, die ungegründeten und inkomptenten Behautungen des Schulmeisters Wolf zu akzeptieren. Hier heißt der eigene Lehensuntertan allerdings Hans Seybold, Hirschbach.
Archivale
Indexbegriff Person: Dörr, Paul
Indexbegriff Person: Ebner, Wilhelm Karl Jakob
Indexbegriff Person: Gröschel, Johann Konrad
Indexbegriff Person: Haller, Johann Sigmund
Indexbegriff Person: Haubenstricker, Johann Philipp
Indexbegriff Person: Schaup, Margaretha
Indexbegriff Person: Schramm, Friedrich
Indexbegriff Person: Seybold, Hans
Indexbegriff Person: Völckel, Johann
Indexbegriff Person: Völckel, Katharina
Indexbegriff Person: Wolf, Johann Jakob
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Indexbegriff Person: Ebner, Wilhelm Karl Jakob
Indexbegriff Person: Gröschel, Johann Konrad
Indexbegriff Person: Haller, Johann Sigmund
Indexbegriff Person: Haubenstricker, Johann Philipp
Indexbegriff Person: Schaup, Margaretha
Indexbegriff Person: Schramm, Friedrich
Indexbegriff Person: Seybold, Hans
Indexbegriff Person: Völckel, Johann
Indexbegriff Person: Völckel, Katharina
Indexbegriff Person: Wolf, Johann Jakob
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Hirschbach, Gemeinholz
Hirschbach, Hundskirche
Hirschbach, Klausener Holz
Hirschbach, Kützenrieth
Hirschbach, Kützenrieth = schwarzer Berg
Hirschbach, Lehenberg
Kirchenreinbach
Klausen
Sulzbach
Verwalter Artelshofen
Ebnerische Fideikommiss-Administration
Herrenholz
Waldstück
Flurname
Markung Hirschbach 1783
Flurbegehung
Lehensregistrator
Protest
Schulmeister, Hirschbach
Tuschezeichnung aquarelliert
Plan
Legende
Markstein
Schritt = 2 1/2 Schuh
Zimmermeister, Hirschbach
Todesfall
Fraisch, Sulzbachische
Überreiter, Sulzbachischer
Landknecht, Sulzbach
Bestattung
Genesung
Abreise
Grasmähen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ