(Hans Hailsperg, Künen, seine Ehefrau und Siffard Kelner, sein Schwager, Bürger zu Erfurt)
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E 76, Nr. 116 (Benutzungsort: Wernigerode)
E 76 (Benutzungsort: Wernigerode) Familie von Schenck (Gutsarchiv Flechtingen)
Familie von Schenck (Gutsarchiv Flechtingen) >> 02. Urkunden fremder Provenienz
1456 November 26
Urkunden
Inhalt: Hans Hailsperg, Künen, seine eheliche Wirtin und Siffard Kelner, sein Schwager, Bürger zu Erfurt, verkaufen dem Dechant und Kollegiat des Kollegiums Magister Amplonii von Berck zu der Himmelpforte ("hemelpforte"), worüber der Rat der Stadt Erfurt Sicherung und Handhabe hat, 12 rheinische Gulden jährlichen Zinses um 200 rheinischen Gulden an 11 Äckern Weinwachses, von denen 5 zu Sulza
an dem Rotenberge und 6 in dem Brühl bei Heinen von der Sachsa gelegen sind. Jährlich sind von den obgenannten gegeben von den 6 Äckern dem Erzbischof von Mainz 2 neue Erfurter Pfennige zu Zins und von den 5 Äckern nur von Siffard Kelner 5 1/2 Schilling Pfennige und 2 Hühner zu Erbzins und Sicherheit dieses Kaufes und obgenannten Zinses. 18 Talent Pfennige jährlichen Erbzinses, zahlbar jährlich Sonntag nach Michaelis, zu geben von Feld und Flur zu Groß Sömmerda ("Graß Sömerde") und Rohrborn ("Rorborn") [Sömmerda] daselbst zu Rohrborn gehörig und zu Lehen von der Herrschaft Beichlingen, ehemals Heinrich und Richard geheißen, sind mit Lehns- und Kaufbriefen den Käufern von den Ausstellern zur Sicherheit unter Vorbehalt Beichlinger Rechte gegeben worden. Zinszeiten: 6 Gulden zu diesem (1456) Feste von St. Urban und 6 auf St. Andreas. Wenn von Seiten der Verkäufer alles wieder ausgelöst ist, sind die Schuldverschreibungen zurückzugeben.
Ort: o. O
Siegelreste/-verluste: Ausstellersiegel abgefallen
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Pergament
an dem Rotenberge und 6 in dem Brühl bei Heinen von der Sachsa gelegen sind. Jährlich sind von den obgenannten gegeben von den 6 Äckern dem Erzbischof von Mainz 2 neue Erfurter Pfennige zu Zins und von den 5 Äckern nur von Siffard Kelner 5 1/2 Schilling Pfennige und 2 Hühner zu Erbzins und Sicherheit dieses Kaufes und obgenannten Zinses. 18 Talent Pfennige jährlichen Erbzinses, zahlbar jährlich Sonntag nach Michaelis, zu geben von Feld und Flur zu Groß Sömmerda ("Graß Sömerde") und Rohrborn ("Rorborn") [Sömmerda] daselbst zu Rohrborn gehörig und zu Lehen von der Herrschaft Beichlingen, ehemals Heinrich und Richard geheißen, sind mit Lehns- und Kaufbriefen den Käufern von den Ausstellern zur Sicherheit unter Vorbehalt Beichlinger Rechte gegeben worden. Zinszeiten: 6 Gulden zu diesem (1456) Feste von St. Urban und 6 auf St. Andreas. Wenn von Seiten der Verkäufer alles wieder ausgelöst ist, sind die Schuldverschreibungen zurückzugeben.
Ort: o. O
Siegelreste/-verluste: Ausstellersiegel abgefallen
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Pergament
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
17.04.2025, 3:20 PM CEST