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Korrespondenz des Generalgouverneurs Baron Nils Gyllenstierna
mit dem Oberkämmerer Samuel Franc in Stade
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Enthält: Korrespondenz vom 3. Februar 1700 bis 14. Juni 1708 (schwed./dt., teils mit Verzeichnis), u.a. zu folgenden Inhalten: zum Verkauf von überschüssigem Amtsroggen (1700); zur Verpfändung des Amtes Wildeshausen an Kurhannover, insbesondere zum Pfandbrief (1700, mit Anlagen); zur Musterung, Unterhaltung und Verpflegung des Krassow'schen Dragonerregiments und dessen Abmarsch von Altkloster aus (1700, mit beigefügter Kostenaufstellung); zur Erteilung eines Passes bzw. einer Vollmacht an einen Schützen aus Rethem im Lüneburgischen wegen Lieferung von Wild zum Hofstaat Gyllenstiernas (1700); zur Servisleistung für den Feldprediger des Gyllenstierna'schen Regiments (1700, mit Anlage); zur Fertigung und Fortbringung der Pontons und der Ausrüstung für die Küster (1700); zur weiteren Pachtung des Gutes Alfstedt durch Cord Sophia von Hodenberg, verw. von der Lieth (1700, mit beigefügtem Gesuch der Witwe); zur Anleihe von Kapitalien gegen Unterpfand und deren Bedingungen (1700, mit beigefügtem Schreiben des Stockholmer Kammerkollegiums); zur Unterbringung der Artillerie-Pferde wegen Verpflegung (1700); zur Bestellung der vakanten Hausvogtstelle im Amt Verden (1700); zum Bericht von in Travemünde angekommenen Juden über die Zustände in Warschau (1701); zur Unterhaltung der Armee aus den deutschen Provinzen und zu dem Bemühen, die Lasten für Bremen-Verden zu reduzieren(1702); zum Wechsel aus Holland und dessen Einlösung (1703); zur Einrichtung eines vollständigen Inventariums durch die Rentkammer (1704); zu verschiedenen Anweisungen (1707); zu den Forderungen der Erben des Sekretärs Anders Gyldenklou und Immission in ihr ehemaliges Donationsgut (1707); zur Aufhebung des Sequesters über das Gut des Generals Jordan namens Abt(s)hof (1707); zum Verkauf von Holz im Amt Verden (1708); zur Verpflegung des Bretholz'schen Regiments in Wismar (1708); zur Wiedereinlösung des verpfändeten halben Kornzehnten in Hepstedt/Amt Ottersberg (1708, mit Anlage)
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:102532001:Gyllenstierna, Nils
Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur, Korrespondenz Franc, Samuel, Oberkämmerer, Stade Krassow, Ernst Detlof von, Oberst, Dragonerregiment Hodenberg, Cord Sophia von, verw. von der Lieth, Alfstedt, Kührstedt Gyldenklou, Anders, Sekretär, Erben, Forderungen Jordan, Carl Gustav, General, Abt(s)hof
Korrespondenz, Gyllenstierna, Nils Baron Amtsroggen, Verkauf Verpfändung, Wildeshausen, Amt Dragonerregiment, Krassow'sches Hofstaat, Gyllenstierna'scher, Wildlieferung Wild, Lieferung, Hofstaat, Gyllenstierna'scher Feldprediger, Servisleistungen Regiment, Gyllenstierna'sches Pontons, Fertigung Kutscher, Ausrüstung Kammerkollegium, Stockholm Kapitalien, Anleihe, unterpfändliche Artillerie-Pferde, Verpflegung Hausvogtstelle, Verden, Amt Juden, Lübeck/Travemünde Armee, schwedische, Finanzierung Abt(s)hof, Gut, Jordan'sches Holz, Verkauf, Amt Verden Regiment, Bretholz'sches, Wismar, Verpflegung Kornzehnt, Hepstedt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.