Johannes zum Sadel der Kerzenmacher übergibt vor Richter Johan Foltze zu Erbe Cuntzen "Bermynder" einen Flecken in dem Kirschgarten, darauf vorzeiten ein Haus gestanden, gegen Ruele Fladenbecker an des genannten Cuntzen neuem Hause, gegen 1 fl. Zins, ablösbar mit 10 fl., ganz oder zur Hälfte, fällig je zur Hälfte zu den zwei Frankfurter Messen oder binnen Monatsfrist. Das von Cuntze neuerbaute Haus soll damit unzertrennlich zu Unterpfand liegen. Zeugen: Cuntzchin von Strasburg der Maler ("meler"), Henne von Ersteyn und Henchin Dufel die Schneider, Henne Ulner und Frederich von Lorche. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo vicesimo ipsa dominica qua cantatur Judica."
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Johannes zum Sadel der Kerzenmacher übergibt vor Richter Johan Foltze zu Erbe Cuntzen "Bermynder" einen Flecken in dem Kirschgarten, darauf vorzeiten ein Haus gestanden, gegen Ruele Fladenbecker an des genannten Cuntzen neuem Hause, gegen 1 fl. Zins, ablösbar mit 10 fl., ganz oder zur Hälfte, fällig je zur Hälfte zu den zwei Frankfurter Messen oder binnen Monatsfrist. Das von Cuntze neuerbaute Haus soll damit unzertrennlich zu Unterpfand liegen. Zeugen: Cuntzchin von Strasburg der Maler ("meler"), Henne von Ersteyn und Henchin Dufel die Schneider, Henne Ulner und Frederich von Lorche. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo vicesimo ipsa dominica qua cantatur Judica."
U / 1420 März 24
IV 576
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
24.03.1420
Mainz
Ausfertigung. Perg. S.-Umschrift beschädigt. Rückvermerk: 21 Heller. Nach Rückvermerk 17. Jh. hat der Herr Rentmeister Breidenbach diese Unterpfänder einem Bender im Kirschgarten für eigen verkauft. Nach Rückvermerk spätere Inhaber: Die Witwe Herman Beckers im Kirschgarten; Astmus Rupp (Zinstermin: Michaeli und Martini).
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ