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Albrecht [der Entartete], Landgraf von Thüringen, Pfalzgraf von
Sachsen, schließt mit Heinrich [von Weilnau], Abt von Fulda, einen
Bündnisvertrag ...
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Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec in Ysenache anno domini M° CCC tertio in die sancti Luce Ewangeliste
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Albrecht [der Entartete], Landgraf von Thüringen, Pfalzgraf von Sachsen, schließt mit Heinrich [von Weilnau], Abt von Fulda, einen Bündnisvertrag auf zwei Jahre zum gegenseitigen Beistand und zur Schlichtung eventuell zwischen ihnen entstehender Streitigkeiten. Der Vertrag gilt ab dem nächsten Martinstag [November 11]. Vom Vertrag ausgenommen sind Angelegenheiten, die das Reich betreffen. Streitigkeiten müssen innerhalb von 15 Tagen angekündigt und bei einem persönlichen Treffen in Suhl (Sula) beigelegt werden. Albrecht benennt als Vermittler seine Vasallen Otto von Wechmar und Heinrich von Mihla. Abt Heinrich benennt seine Vasallen Konrad von Buttlar (Butiler) und Hertnid vom Berge (de Monte). Sollten diese vier keine Einigung erzielen, wird Hermann von Brandenfels von beiden Parteien als Obmann mit Entscheidungsgewalt akzeptiert. Siegelankündigung. Handlungsort: Eisenach. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Berthold, Graf von Henneberg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerlach von Breuberg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Dietrich von Allmenhausen (Theodericus de Almenhusin)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eberhard von Molschleben (Malsleibin)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heilmann von Hain (Heilmannus de Hayna)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Albrecht [der Entartete]
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 432, f. 127v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Schannat, Historia Fuldensis, Nr. CXIII; Regest: Rübsam, Heinrich V., Nr. 135
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.