Actum in senatu
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A 2 c (Zünfte) Nr. A 2 c (Zünfte) Nr. 2566
A 2 c (Zünfte) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 8-11 u. 18)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 8-11 u. 18) >> Bd. 8 Zünfte Allgemeines
1744 Februar 13
Regest: 1)...
2) Geburtsbrief von Zunftmeister Wunderlichs Söhnerin Baderin von Oberhausen verlesen, welche der Leibeigenschaft gänzlich befreit (ist).
3) Der Zeugmacher-Gesell Ellwerth beklagt sich wider das Zeugmacher-Handwerk. ...
Zunftmeister Scheufelin bittet um Abschrift und will über 8 Tage antworten.
4) Kienlins und der übrigen Wirte Klage gegen die Becken wurde vorgelesen. Darauf haben sich die Becken verantwortet, dass Kienlin ihnen Eingriff tue.
a) Kienlin habe dem Commendator (Komthur) von Rhordorf 100 Scheffel Frucht der Beckenzunft intercipiert.
b)...
c)...
d) 1734 von verkauftem Haber kein Messgeld gegeben.
e) Die Kläger geben den Becken selbst Gelegenheit, dass sie die Leute beherbergen sollen.
f) Lobmüller habe 3 Pferdehändler mit 3 Pferden über Nach (= Nacht?) aufbehalten und beherbergt.
g) Kienlin handle mit Tabac, Eisen u. a.
Kienlin klagt wider den ... (?) Braun, dass derselbe eine Kompagnie fremder Leute beherbergt habe, desgleichen dass er erst 2 Fuhren Weinwagen beherbergt.
h) Der Zunftmeister der Karcher beschwert sich wider Michael Vogelweydt, dass er nicht zugleich Wirt und Beck sein solle.
...
2) Geburtsbrief von Zunftmeister Wunderlichs Söhnerin Baderin von Oberhausen verlesen, welche der Leibeigenschaft gänzlich befreit (ist).
3) Der Zeugmacher-Gesell Ellwerth beklagt sich wider das Zeugmacher-Handwerk. ...
Zunftmeister Scheufelin bittet um Abschrift und will über 8 Tage antworten.
4) Kienlins und der übrigen Wirte Klage gegen die Becken wurde vorgelesen. Darauf haben sich die Becken verantwortet, dass Kienlin ihnen Eingriff tue.
a) Kienlin habe dem Commendator (Komthur) von Rhordorf 100 Scheffel Frucht der Beckenzunft intercipiert.
b)...
c)...
d) 1734 von verkauftem Haber kein Messgeld gegeben.
e) Die Kläger geben den Becken selbst Gelegenheit, dass sie die Leute beherbergen sollen.
f) Lobmüller habe 3 Pferdehändler mit 3 Pferden über Nach (= Nacht?) aufbehalten und beherbergt.
g) Kienlin handle mit Tabac, Eisen u. a.
Kienlin klagt wider den ... (?) Braun, dass derselbe eine Kompagnie fremder Leute beherbergt habe, desgleichen dass er erst 2 Fuhren Weinwagen beherbergt.
h) Der Zunftmeister der Karcher beschwert sich wider Michael Vogelweydt, dass er nicht zugleich Wirt und Beck sein solle.
...
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Bemerkungen: Offenbar Konzept der Niederschrift einer Ratssitzung oben wiedergegeben, soweit leserlich und verständlich. Furchtbare Handschrift des Joh. Georg Beger.- Zu Punkt 4 vgl. Eingabe der Beckenzunft vom 7. Februar 1744 unter "Becken"
Genetisches Stadium: Konz.
Genetisches Stadium: Konz.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ