Heiratsakten des Herzogsadministrators Ludwig Friedrich von Württemberg und seiner ersten Gemahlin Elisabeth Magdalena, Landgräfin von Hessen-Darmstadt. Fasz. I
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, G 72 Bü 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, G 72 Herzogin Elisabeth Magdalene (1600-1624)
Herzogin Elisabeth Magdalene (1600-1624) >> Unterlagen zu Herzogin Elisabeth Magdalene
22. Juni 1617
Enthält:
- Originaldokumente:
1. Heiratsbrief s. U 184
2. Wiederfallsbrief s. U 185
3. Inventarium, was der Fürstin Elisabeth Magdalena bei ihrer Verheiratung mit Herzog Ludwig Friedrich von Württemberg an Geschmuck, Kleinodien, Silbergeschirr und anderem zugesagt und mitgegeben worden d.d. 22. Juni 1617. Orig. mit den Unterschriften und den aufgedr. Siegeln des Herzogs Ludwig Friedrich von Württemberg und des Landgrafen Ludwig von Hessen
a) Silbergeschirr: Becken, Becher, Kannen, Löffel, Leuchter, Eß- und Decksilber, Teller, "Commendtschüssel", Trinkgeschirr, weitere Schüsseln, darunter eine Jungfrau mit einem Kessel auf dem Kopf, ein Becher in Form eines Granatapfels, jeweils tw. vergoldet, u.a. mit geschmelzter Arbeit.
b) Halsbänder, Kleinodien, Ketten, Ohrgehänge, Armbänder und Ringe: U.a. Stücke aus Edelsteinen (Diamant, Rubin, Lapislazuli), Perlen, "Bisam", Ambra, Gold, "Gesundsteinen", darunter Kleinodien in Form eines Hundes und eines Adlers, jeweils aus Ambra und "Bisam", mit Edelsteinen.
c) Bettzeug und Leinwand.
4. "Inventarium, was der Fürstin Elisabeth Magdalena, Landgräfin zu Hessen, von deroselben Frau Mutter, Magdalena Landgräfin zu Hessen, verlassenen Kleinodien, Geschmuck, Silbergeschirr, Kleidungen und anderem übergeben und in der Teilung mit Ihro Fürstl. Gn. fürstl. Geschwistrigen zugeteilt worden in anno 1616." Signatum 22. Juni 1617. Orig. mit den Unterschriften und den aufgedr. Siegeln des Herzogs Ludwig Friedrich von Württemberg und des Landgrafen Ludwig von Hessen.
a) Halsbänder, Ketten, Hutschnüre, Kleinodien, Ringe, Ohrgehänge: U.a. Stücke aus Edelsteinen (Diamant, Rubin), Perlen, Gold.
b) Ungefasste Perlen.
c) Kleidungsstücke: Röcke, Schürzen, Pelzwerk, Hüte aus Atlas, Taft, Seiden-, Gold- und Silberstickerei, "Tobin", Pelz.
d) Bettdecken, Vorhänge, Himmel und anderes Bettzeug.
e) Tischdecken und "Favor".
f) Haarzier und Federbüsche.
g) Wohlriechende Handschuhe, Pantoffeln, Sessel.
h) Lädlein und Schachteln aus Samt, Leder, Blech, Glas, u.a. mit einem Wachsbild.
i) Silbergeschirr: Ein Hirsch, eine Jungfrau, ein Gürtel, Konfektschalen, Teller, Würzlädlein, Löffel, Schalen, Tischbecher, Conterfaits, weitere Stücke in Form von Vögeln, tw. vergoldet.
- Sämtlich aus der Mömpelgarder Registratur.
- Originaldokumente:
1. Heiratsbrief s. U 184
2. Wiederfallsbrief s. U 185
3. Inventarium, was der Fürstin Elisabeth Magdalena bei ihrer Verheiratung mit Herzog Ludwig Friedrich von Württemberg an Geschmuck, Kleinodien, Silbergeschirr und anderem zugesagt und mitgegeben worden d.d. 22. Juni 1617. Orig. mit den Unterschriften und den aufgedr. Siegeln des Herzogs Ludwig Friedrich von Württemberg und des Landgrafen Ludwig von Hessen
a) Silbergeschirr: Becken, Becher, Kannen, Löffel, Leuchter, Eß- und Decksilber, Teller, "Commendtschüssel", Trinkgeschirr, weitere Schüsseln, darunter eine Jungfrau mit einem Kessel auf dem Kopf, ein Becher in Form eines Granatapfels, jeweils tw. vergoldet, u.a. mit geschmelzter Arbeit.
b) Halsbänder, Kleinodien, Ketten, Ohrgehänge, Armbänder und Ringe: U.a. Stücke aus Edelsteinen (Diamant, Rubin, Lapislazuli), Perlen, "Bisam", Ambra, Gold, "Gesundsteinen", darunter Kleinodien in Form eines Hundes und eines Adlers, jeweils aus Ambra und "Bisam", mit Edelsteinen.
c) Bettzeug und Leinwand.
4. "Inventarium, was der Fürstin Elisabeth Magdalena, Landgräfin zu Hessen, von deroselben Frau Mutter, Magdalena Landgräfin zu Hessen, verlassenen Kleinodien, Geschmuck, Silbergeschirr, Kleidungen und anderem übergeben und in der Teilung mit Ihro Fürstl. Gn. fürstl. Geschwistrigen zugeteilt worden in anno 1616." Signatum 22. Juni 1617. Orig. mit den Unterschriften und den aufgedr. Siegeln des Herzogs Ludwig Friedrich von Württemberg und des Landgrafen Ludwig von Hessen.
a) Halsbänder, Ketten, Hutschnüre, Kleinodien, Ringe, Ohrgehänge: U.a. Stücke aus Edelsteinen (Diamant, Rubin), Perlen, Gold.
b) Ungefasste Perlen.
c) Kleidungsstücke: Röcke, Schürzen, Pelzwerk, Hüte aus Atlas, Taft, Seiden-, Gold- und Silberstickerei, "Tobin", Pelz.
d) Bettdecken, Vorhänge, Himmel und anderes Bettzeug.
e) Tischdecken und "Favor".
f) Haarzier und Federbüsche.
g) Wohlriechende Handschuhe, Pantoffeln, Sessel.
h) Lädlein und Schachteln aus Samt, Leder, Blech, Glas, u.a. mit einem Wachsbild.
i) Silbergeschirr: Ein Hirsch, eine Jungfrau, ein Gürtel, Konfektschalen, Teller, Würzlädlein, Löffel, Schalen, Tischbecher, Conterfaits, weitere Stücke in Form von Vögeln, tw. vergoldet.
- Sämtlich aus der Mömpelgarder Registratur.
Archivale
Württembergische Kunstkammer; Behältnisse
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:30 MEZ
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