Hans Züricher und Peter Staymer, Bürger zu Ravensburg, als Vögte und Pfleger des Eberlein Haug, Sohn des Hans Haug f von Ravensburg, verkaufen an Abt Martin von Kloster Rot aus dem Besitz des Eberlein Eaug die Leute und Güter zu Zell, Haslach, Landesweiler, Mettenberg und Gewigge zu dem Preis von 1700 Pfund Heller. Es handelt sich um: Zwing und Bann zu Zell, den Zehnten, Hubzehnten und die Mühle zu Zell, auf der Hans Bügge sitzt, das Gut daselbst im Besitz von Kunz Neukommen, 2 weitere Güter, das des Jörg Schuhmacher, der Margarete Hepp, der Ursula Müller, des Hans Neukommen, des alten Müller, des Haberling, des Blum, der Faklerin und 4 weitere Güter. Die Mühle zu Haslach in der Hand des Kunz Blum, sowie ein anderes Gut daselbst; das zu Landesweiler des Hans Folenschmid, der Weier daselbst; das Gut zu Mettenberg des Jäcklein, des Kämmerer und der Hof zu Gewigge. Dazu die Eigenleute Kunz Blum von Haslach, Bruder des Jos Blum, Hildegard Blum, ihre Schwester und deren Kinder, Ursula Blum und Kinder, Else Blum und Kinder, Kunz Neukommen von Zell, sowie alle zu den Gütern gehörigen Eigenleute. Abt Martin erhält alle Briefe, welche diese Güter betreffen/ausgehändigt, sollten sich nachträglich noch welche finden, sind sie ungültig. Die Vögte und Pfleger verpflichten sich, daß Eberlein Haug nach Volljährigkeit den Vertrag bestätigt und verzichten in seinem Namen auf das Schmalzgeld zu Stiefenhofen. Besiegelt von den Ausstellern und Eitel Huntbiß, Bürgermeister, und Paul Schindelin, Stadtammann zu Ravensburg. 1435, am Gutentag vor St. Peter und St. Paul, der 2. Hl. Zwölfboten Tag. Orig. Perg., 4 S. anh.
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Hans Züricher und Peter Staymer, Bürger zu Ravensburg, als Vögte und Pfleger des Eberlein Haug, Sohn des Hans Haug f von Ravensburg, verkaufen an Abt Martin von Kloster Rot aus dem Besitz des Eberlein Eaug die Leute und Güter zu Zell, Haslach, Landesweiler, Mettenberg und Gewigge zu dem Preis von 1700 Pfund Heller. Es handelt sich um: Zwing und Bann zu Zell, den Zehnten, Hubzehnten und die Mühle zu Zell, auf der Hans Bügge sitzt, das Gut daselbst im Besitz von Kunz Neukommen, 2 weitere Güter, das des Jörg Schuhmacher, der Margarete Hepp, der Ursula Müller, des Hans Neukommen, des alten Müller, des Haberling, des Blum, der Faklerin und 4 weitere Güter. Die Mühle zu Haslach in der Hand des Kunz Blum, sowie ein anderes Gut daselbst; das zu Landesweiler des Hans Folenschmid, der Weier daselbst; das Gut zu Mettenberg des Jäcklein, des Kämmerer und der Hof zu Gewigge. Dazu die Eigenleute Kunz Blum von Haslach, Bruder des Jos Blum, Hildegard Blum, ihre Schwester und deren Kinder, Ursula Blum und Kinder, Else Blum und Kinder, Kunz Neukommen von Zell, sowie alle zu den Gütern gehörigen Eigenleute. Abt Martin erhält alle Briefe, welche diese Güter betreffen/ausgehändigt, sollten sich nachträglich noch welche finden, sind sie ungültig. Die Vögte und Pfleger verpflichten sich, daß Eberlein Haug nach Volljährigkeit den Vertrag bestätigt und verzichten in seinem Namen auf das Schmalzgeld zu Stiefenhofen. Besiegelt von den Ausstellern und Eitel Huntbiß, Bürgermeister, und Paul Schindelin, Stadtammann zu Ravensburg. 1435, am Gutentag vor St. Peter und St. Paul, der 2. Hl. Zwölfboten Tag. Orig. Perg., 4 S. anh.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 110
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> IX. Fremde Bestandteile des Klosterarchivs >> 2. Weltliche Personen >> Sonstige
1435 Juni 27
Urkunden
Blum, Else, Haslach
Blum, Hildegard, Haslach
Blum, Jos, Haslach
Blum, Kunz, Müller, Haslach
Blum, Ursula, Haslach
Blum, Zell
Bügge, Hans, Müller, Zell
Faklerin, Zell
Folenschmid, Hans, Landoltsweiler
Haberling, Zell
Haug, Eberlein, Ravensburg
Haug, Hans, Bürger, Ravensburg
Hepp, Margarete, Zell
Humpiß (Hundbiß, Hundbitz, Huntpiß), Eitel, Bürgermeister, Stadtammann, Ravensburg
Jäcklein, Mettenberg
Kammerer
Müller, d. Alte, Zell
Müller, Ursula, Zell
Neukommen (Neukommend, Nükomend, Nukomed), Hans, Zell
Neukommen, Kunz, Zell
Rot an der Rot, Martin Hesser von Marchtal; Abt
Schindelin, Paul, Stadtammann, Ravensburg
Schuhmacher, Jörg, Zell
Staymer, Peter, Bürger, Ravensburg
Züricher (Zürich), Hans; Bürger, Bürgermeister, Stadtammann, Ravensburg
Gwigg : Bergatreute RV
Haslach : Rot an der Rot BC; Mühle
Landoltsweiler : Spindelwag, Rot an der Rot BC
Mettenberg : Rot an der Rot BC
Ravensburg RV
Stiefenhofen LI
Zell an der Rot : Rot an der Rot BC; Mühle
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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