Geheimsachen in der Registratur IC. Grundsätzliche und allgemeine Verwaltungsmaßnahmen, hauptsächlich in Durchführung des Krieges (Beamtenangelegenheiten, Dienstbetrieb, Geschäftsverkehr, Verwaltung der eingegliederten und besetzten Gebiete), Bd. 2
Vollständigen Titel anzeigen
I. HA Rep. 151, Nr. 3182
I. HA Rep. 151 Finanzministerium
Finanzministerium >> 03 Finanzabteilung. Verwaltung und Beamte >> 03.01 Verwaltung >> 03.01.01 Verwaltungsaufbau >> 03.01.01.01 Verwaltung allgemein. Verwaltungsreform
1938 - 1944
Enthält u. a.:
- Verwaltungsmaßnahmen für das Protektorat Böhmen und Mähren; hierin: Die grundsätzlichen staatsrechtlichen Fragen des Protektorats Böhmen und Mähren (Protokoll der Staatssekretärbesprechung vom 25.3.1939; Abschrift), 1939
- Verwaltungsmaßnahmen in den eingegliederten und besetzten Gebieten, 1939-1944; hiern: Die völkerrechtliche Bedeutung des Zerfalls des polnischen Staates (Schreiben des Auswärtigen Amtes vom 15.5.1940 an den Reichsminister und Chef der Reichskanzlei; Umdruck), 1940; Betreuung der unehelichen Kinder von Deutschen in den besetzten Ostgebieten (Erlass des Führers vom 11.10.1943; Anlage zum Schreiben des Reichsministers und Chefs der Reichskanzlei vom 18.10.1943; Abschrift), 1943
- Beamtenuniform, 1939
- Einziehungen zur Wehrmacht, 1940-1944; hierin: Auswirkungen der derzeitigen militärischen Einziehungsaktionen in Oberschlesien (Bericht des Gauleiters und Oberpräsidenten von Oberschlesien vom 5.1.1942 an den Reichsminister des Innern; Umdruck), 1942; Auskunftserteilung und Geheimhaltung, 1940-1944; Ungerechtfertigte Androhung von Zwangsmitteln durch Dienststellen der Partei und des Staates gegenüber der Bevölkerung (Rundschreiben des Reichsführers SS und Chefs der Deutschen Polizei vom 27.5.1942 an die Obersten Reichsbehörden; Umdruck), 1942.
- Verwaltungsmaßnahmen für das Protektorat Böhmen und Mähren; hierin: Die grundsätzlichen staatsrechtlichen Fragen des Protektorats Böhmen und Mähren (Protokoll der Staatssekretärbesprechung vom 25.3.1939; Abschrift), 1939
- Verwaltungsmaßnahmen in den eingegliederten und besetzten Gebieten, 1939-1944; hiern: Die völkerrechtliche Bedeutung des Zerfalls des polnischen Staates (Schreiben des Auswärtigen Amtes vom 15.5.1940 an den Reichsminister und Chef der Reichskanzlei; Umdruck), 1940; Betreuung der unehelichen Kinder von Deutschen in den besetzten Ostgebieten (Erlass des Führers vom 11.10.1943; Anlage zum Schreiben des Reichsministers und Chefs der Reichskanzlei vom 18.10.1943; Abschrift), 1943
- Beamtenuniform, 1939
- Einziehungen zur Wehrmacht, 1940-1944; hierin: Auswirkungen der derzeitigen militärischen Einziehungsaktionen in Oberschlesien (Bericht des Gauleiters und Oberpräsidenten von Oberschlesien vom 5.1.1942 an den Reichsminister des Innern; Umdruck), 1942; Auskunftserteilung und Geheimhaltung, 1940-1944; Ungerechtfertigte Androhung von Zwangsmitteln durch Dienststellen der Partei und des Staates gegenüber der Bevölkerung (Rundschreiben des Reichsführers SS und Chefs der Deutschen Polizei vom 27.5.1942 an die Obersten Reichsbehörden; Umdruck), 1942.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:43 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- STAATSOBERHAUPT UND OBERSTE STAATSBEHÖRDEN, MINISTERIEN UND ANDERE ZENTRALBEHÖRDEN PREUSSENS AB 1808 (Tektonik)
- Finanzen (Tektonik)
- Finanzverwaltung und Steuererhebung (Tektonik)
- Finanzministerium (Bestand)
- 03 Finanzabteilung. Verwaltung und Beamte (Gliederung)
- 03.01 Verwaltung (Gliederung)
- 03.01.01 Verwaltungsaufbau (Gliederung)
- 03.01.01.01 Verwaltung allgemein. Verwaltungsreform (Gliederung)