Der bischöfliche Richter Tilemann Schroder zu Ahlen bekundet, daß der dortige Bürger Egbert Zynseke und seine Ehefrau Stighe den Vorstehern des Hospitals daselbst Heinrich Pelmeke und Johann Walboem eine jährliche Rente aus ihrem auf dem Markte zu Ahlen zwischen den Behausungen Hermanns von Kamen und Hermanns von Broichusen liegenden Hause und zwei östlich der Stadt gelegenen Gärten verkauft haben, die an Grundstücke der Rutholschen und der Styne tor Heide angrenzen. Bürgen: Johannes Got und Lubbert Schreder, Bürger zu Ahlen. Zeugen: Bernd Munteloighe und Johann von Rees, Bürger zu Ahlen.
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Der bischöfliche Richter Tilemann Schroder zu Ahlen bekundet, daß der dortige Bürger Egbert Zynseke und seine Ehefrau Stighe den Vorstehern des Hospitals daselbst Heinrich Pelmeke und Johann Walboem eine jährliche Rente aus ihrem auf dem Markte zu Ahlen zwischen den Behausungen Hermanns von Kamen und Hermanns von Broichusen liegenden Hause und zwei östlich der Stadt gelegenen Gärten verkauft haben, die an Grundstücke der Rutholschen und der Styne tor Heide angrenzen. Bürgen: Johannes Got und Lubbert Schreder, Bürger zu Ahlen. Zeugen: Bernd Munteloighe und Johann von Rees, Bürger zu Ahlen.
Stadt Ahlen (Dep.) - Akten Nr. I G 21 a
B 301u Stadt Ahlen (Dep.) - Urkunden
Stadt Ahlen (Dep.) - Urkunden >> 2. 1401 bis 1500
1479 März 23
Stadt Ahlen
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.5. Städte, Wigbolde, Gilden, Zünfte (Tektonik)
- Stadt Ahlen (Dep.) (Tektonik)
- Stadt Ahlen (Dep.) / Urkunden (Bestand)
- 2. 1401 bis 1500 (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International