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Johann, Graf von Wertheim, und die acht, die mit ihm über den
Landfrieden in Franken und Bayern gesetzt sind, melden dem Konrad von
Steinau (Stein...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1381-1390
1390 Januar 19
Ausfertigung, Papier, auf der Rückseite aufgedrücktes Wachssiegel (Fragment)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben zue Nurenberg ... am Mitwochen nach sand Anthonius tag anno Domini M° CCC° nonogesimo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann, Graf von Wertheim, und die acht, die mit ihm über den Landfrieden in Franken und Bayern gesetzt sind, melden dem Konrad von Steinau (Steina) genannt Steinrück zu Poppenhausen, dass ihm wegen des von ihm Friedrich [von Romrod], Abt von Fulda, respektive dem Heinrich von Herbelstein als Boten wegen des dem Konrad gegebenen Pfandes zugefügten Schadens eine Buße von 100 Mark Silbers auferlegt worden ist. Konrad soll sich am Montag nach dem Fastensonntag Reminiscere [1390 Februar 28] vor dem Landfrieden in Würzburg verantworten. Andernfalls wird er gemäß des Landfriedens gerichtet. Ausstellungsort: Nürnberg. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Rücksiegel)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Landfriedenssiegel
Urkunde restaurierungsbedürftig
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.