Kläger: Heinrich Heuß als Kurator der Hedwig Schöne in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Jürgen Ebeling (auch: Ebeling Deneken), für sich und als Kurator der Anna Schel(l)e, geborene Pröring, Ludolph Ledebuhr, namens seiner Frau Elisabeth Catharina, Witwe des Johann Pröring, sowie Johann Nicolaus Schneider und Jost van Kaven als Kuratoren der Witwe Elisabeth Catharina Pröring, sämtlich als Erben des Jürgen Pröring in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Beweisführung in einem Streit um die Rückzahlung eines Darlehens der Kläger für Jürgen Pröring und um die Erbberichtigung der Kläger auf Grund eines gegebenen Heiratsversprechens
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Kläger: Heinrich Heuß als Kurator der Hedwig Schöne in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Jürgen Ebeling (auch: Ebeling Deneken), für sich und als Kurator der Anna Schel(l)e, geborene Pröring, Ludolph Ledebuhr, namens seiner Frau Elisabeth Catharina, Witwe des Johann Pröring, sowie Johann Nicolaus Schneider und Jost van Kaven als Kuratoren der Witwe Elisabeth Catharina Pröring, sämtlich als Erben des Jürgen Pröring in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Beweisführung in einem Streit um die Rückzahlung eines Darlehens der Kläger für Jürgen Pröring und um die Erbberichtigung der Kläger auf Grund eines gegebenen Heiratsversprechens
211-2_S 129
S 7297
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> S
1676,1687-1688
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Georg Döler. Beklagter: Lt. Conrad Franz Steinhausen.- Instanzen: 1. (Obergericht 1686). 2. Reichskammergericht (1687-1688).- Darin: "Edictum poenale" des Rats 1676 gegen die Entführung von Frauen; Gutachten der Juristen-Fakultät der Universität Kiel von 1687; Auszug aus den "Differentiae Juris Civilis ac Canonici" des Wolfgang Adam Lauterbach.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11361 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ