Schriftlicher Niederschlag der Tätigkeit von Johann Philipp Hochheimer, Regierungsrat und Amtmann von Kirchberg, aus den Jahren 1769 und 1770
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 40 Bü 4338
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 40 Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg
Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg >> 2. Hohenlohische Verwaltung der Herrschaft Kirchberg und Verwaltung der Linie Hohenlohe-Kirchberg (bis 1806) >> 2.3. Allgemeine Herrschaftsausübung und Verwaltung >> 2.3.9. Amtsgeschäfte im Amt Kirchberg ausüben >> 2.3.9.4. Amtmann und Regierungsrat Johann Philipp Hochheimer (um 1769-1777)
1769-1770
Enthält u.a.: Kopie des Berichts des Comitialgesandten von Pistorius an das fränkische Direktorium; Liste ausgeteilter Gemeindestücke zu Ruppertshofen; Supplik des Georg Friedrich Klingler zu Lendsiedel an den Fürsten Christian Friedrich Karl von Hohenlohe-Kirchberg um Erlaubnis, ein schlechtes Ackerstück an seine anstoßende Wiese ziehen zu dürfen; Auflistung der Passiv-Kapitalien bei der Kammerkasse Kirchberg, 1769; Bitte crailsheimischer Testamentsexekutoren an den Fürsten Christian Friedrich Karl von Hohenlohe-Kirchberg, einen mittlerweile verzinsten Kapitalrest an das crailsheimische Fideikommiss baldmöglichst zu zahlen; Schreiben des Grafen Johann Friedrich Alexander zu Wied an den Fürsten Christian Friedrich Karl von Hohenlohe-Kirchberg wegen des Vorschlags, Reichstagsgesandte von Grafenkollegien zu vereinen und damit einzusparen; Kopie eines Schreibens des hochfürstlich hochlöblichen fränkischen Kreisausschreibamtes, 1770; Bericht des Mannlehenverwalters Friedrich Christian Anns an die hochfürstliche Senioratsregierung über hinsichtlich Gebührenveränderungen unerörterte Grundstücke; Kammerdekret an den Amtsverweser von Kirchberg wegen der Verrechnung des Wiesenfrondienstes des Georg Peter Hoffmann zu Brachbach mit dessen Hausgült; Rechnung des Buchdruckers Johann Christoph Messerer zu Schwäbisch Hall über 400 Stück Leichengedichte auf das hohe Ableben der Fürstin von Hohenlohe-Langenburg; Bittschreiben des freiherrlich crailsheimischen Fideikommisspflegers Karl Kramer (Karl Cramer) aus Ansbach an den kirchbergischen Regierungsrat Hochheimer und den kirchbergischen Agenten Braun in Nürnberg wegen einer aus dem gräflich-wolfsteinischen Allodialerbe herrührenden Kapital- und Zinsforderung; Kopie eines hohenlohe-neuenstenischen Sentiments zu den Differenzen zwischen dem fränkischen Kreis und dem Haus Löwenstein-Wertheim um einen Matrikularanschlag, 1770; Schreiben des Kirchberger Regierungsrates Hochheimer wegen eines dem Weißgerber Hirt erteilten Privilegs; Supplik des Färbers Georg Heinrich Öttinger an den Fürsten Christian Friedrich Karl von Hohenlohe-Kirchberg um Verschonung von der erhöhten Steuerlast
Amt und Regierung Kirchberg
1 Faszikel, 1,5 cm
Archivale
Schaden: Papier Schimmel ?
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:19 MEZ
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- Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Tektonik)
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- Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg (Bestand)
- 2. Hohenlohische Verwaltung der Herrschaft Kirchberg und Verwaltung der Linie Hohenlohe-Kirchberg (bis 1806) (Gliederung)
- 2.3. Allgemeine Herrschaftsausübung und Verwaltung (Gliederung)
- 2.3.9. Amtsgeschäfte im Amt Kirchberg ausüben (Gliederung)
- 2.3.9.4. Amtmann und Regierungsrat Johann Philipp Hochheimer (um 1769-1777) (Gliederung)