Ernst-Barlach-Nachlaß: Beziehungen zur Gedenkstätte in Güstrow 1978-1991
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AdK-O 3619
AdK-O Akademie der Künste (Ost)
Akademie der Künste (Ost) >> 02. Direktion >> 02.4. Forschungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Archive, Arbeitsgruppen >> 02.4.4. Archive/Nachlässe
1978 - 1991
Enthält: Vermerke, Protokolle, Berichte, Leihverträge, Korrespondenz, betr. - Eröffnung der Barlach-Gedenkstätte, Kritik des Instituts für Denkmalpflege an unsachgemäßen Eingriffen bei der Neugestaltung der Gedenkstätte, 1978 - Bestandskontrollen, Überführung von Gipsmodellen an die Gießerei Noack zur Herstellung von Bronzegüssen, 1979 - befristete Einstellung von Tom Crepon zur Verzeichnung des literarischen Nachlasses von Ernst Barlach, 1980 - Leihverträge mit der Gedenkstätte und Erteilung von Benutzungsgenehmigungen durch die Akademie, Informationen zur Erarbeitung einer Grundkonzeption für die Gedenkstätte, 1980-89 - Inventarisierung des Friedrich-Schult-Nachlasses, Nachauflage einer Schallplatten-Produktion mit Aufnahmen der Stimme von Ernst Barlach, 1981 - geplanter Ankauf einer angeblichen Barlach-Plastik "Bacchus im Schoße einer Bacchantin" durch die Leiterin der Güstrower Barlach-Gedenkstätte, 1982-83 - Kaderkonzeption für die Gedenkstätte, 1983; Durchführung von Guß-Programmen, 1983-84 - Richtlinie für eine Inventur des Gesamtbestandes, Hinweise auf Probleme bei der ordnungsgemäßen Lagerung und Sicherung des Kunstgutes, Gutachten durch die Restaurierungswerkstatt der Staatlichen Museen zu Berlin, Diskrepanzen mit der Leiterin der Gedenkstätte, Ull Eisel, bei der Durchführung der Inventur, 1985-86 - Ablösung von Ull Eisel als Leiterin der Barlach-Gedenkstätte in Güstrow, 1986 - Fortsetzung der Inventur, Abschlußbericht und Protokoll einschließlich des Verzeichnisses der nicht aufgfundenen Positionen Kunstgut- und Buchbestände, Restaurierungsmaßnahmen an Zeichnungen Ernst Barlachs, Bericht über den Besuch und die Recherchen des westdeutschen Journalisten Helmar Fischer in der Gedenkstätte, Vorgang zur Klärung des Besitzverhältnisses an der Plastik "Wanderer im Wind", 1987/90; Vorbereitung der Ehrungen für Ernst Barlach anl. seines 50. Todestages, 1987-88 - Vorgang zum Wunsch der Barlach-Erben nach Nachgüssen von Barlach-Plastiken durch die Porzellan-Manufaktur Meißen, Rekonstruktion und Neugestaltung des Atelierhauses, Vorbereitung des Katalogs "Ernst-Barlach-Gedenkstätte der DDR - Auswahl Plastik" (u.a. Text von Klaus Tiedemann), 1988 - Durchführung des Austausch-Programms mit den Barlach-Erben, "Offener Brief an das Akademiepräsidium" von Ull Eisel mit Anschuldigungen gegen den Akademiedirektor Heinz Schnabel, Stellungnahme von Heinz Schnabel, 1989 - Gespräche mit den Barlach-Erben zum Ablauf der Schutzfristen zum Urheberrecht, 1990 - Stichproben-Inventur des Friedrich-Schult-Nachlasses in Güstrow, geplante Überführung des Schult-Nachlasses nach Berlin, Gespräch mit den Barlach-Erben über die Rechtsstandpunkte zu den Nachlässen von Marga Böhmer und Friedrich Schult, 1991
Direktion
3 Mappen, 344 Bl.;
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:05 MEZ
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