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Propst [Hartung], Äbtissin [Hedwig] und der Konvent von
Kapellendorf bekunden, dass sie den durch H., Leiter des Fuldaer
Hospitals (infirmarium [!...
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Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Propst [Hartung], Äbtissin [Hedwig] und der Konvent von Kapellendorf bekunden, dass sie den durch H., Leiter des Fuldaer Hospitals (infirmarium [!]), überbrachten Brief Heinrichs [von Weilnau], Abt von Fulda, erhalten haben. Sie sind sich mit ihrem Konvent einig, Fulda gehorsam zu sein und bei Einsetzung von Propst und Äbtissin den Rat des dortigen Konvents einzuholen. Sie bitten den Abt, sie aufgrund der Privilegien des Klosters Fulda vor der Gerichtsbarkeit des Erzbischofs von Mainz und den Bedrückungen des Adligen (nobilis) von Kirchberg zu bewahren, damit sie dieselben Freiheiten wie die übrigen Fulda unterworfenen Klöster genießen können. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Propst, Äbtissin und der Konvent Kapellendorf]
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Schannat, Dioecesis Fuldensis cum annexa sua hierarchia, Nr. 94 [mit erfundener Datierung]; Regest: Fuldische Frauenklöster in Thüringen, S. 324 f., Nr. K 263
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.