Herzog Ferdinand zu Salzburg etc. belehnt den Franz Anton Kolb, Obervogt der Kommende Oettingen, als Lehenträger des Erzherzogs Karl Ludwig, Administrator des Hochmeistertums etc., mit dem vom Deutschen Haus zu Ellingen 1735 von der Baumeisterswitwe Maria Anna Keller von Ellingen gekauften Groß- und Kleinzehnten zu Tiefenbach, wie sie dieser Erzbischof Maximilian Franz zu Cöln zu Lehen hatte. - Siegler: Aussteller.
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Herzog Ferdinand zu Salzburg etc. belehnt den Franz Anton Kolb, Obervogt der Kommende Oettingen, als Lehenträger des Erzherzogs Karl Ludwig, Administrator des Hochmeistertums etc., mit dem vom Deutschen Haus zu Ellingen 1735 von der Baumeisterswitwe Maria Anna Keller von Ellingen gekauften Groß- und Kleinzehnten zu Tiefenbach, wie sie dieser Erzbischof Maximilian Franz zu Cöln zu Lehen hatte. - Siegler: Aussteller.
Ritterorden, Urkunden 2941
Zusatzklassifikation: Lehenbrief
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 4. Landkommende Ellingen
1804 Februar 27
Pergament
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Eichstätt
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Perg., mit Siegel. Blattzahl: 1
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Perg., mit Siegel. Blattzahl: 1
Toskana, Ferdinand v. (Herzog zu Salzburg und Fürst zu Eichstätt)
Kolb, Franz Anton
Österreich, Karl Ludwig v. (HDM)
Österreich, Maximilian Franz v. (HDM)
Keller, Anna Maria
Eichstätt, Ausstellungsort
Diefenbach, Zehnten
Ellingen, Kommende
Ellingen
Oettingen i. Bay. (Lkr. Donau-Ries), DO-Kommende
Köln, Erzbistum
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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