Der kaiserliche Notar Hartmann Weller von Rödelheim zu Nieder-Wöllstadt bezeugt, daß vor ihm der solmsische Rat und Sekretär Thomas Maul namens de...
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B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 14 Judaica, Band 1
Laubach 1604 Juni 28
Perg.; Ausf.
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der kaiserliche Notar Hartmann Weller von Rödelheim zu Nieder-Wöllstadt bezeugt, daß vor ihm der solmsische Rat und Sekretär Thomas Maul namens des Grafen Albrecht Otto v. Solms gegen Hoheitsverletzungen der Stadt Friedberg protestiert habe. Am 24. Januar habe der Rat daselbst einen vor der Sankt Barbenpforte von einem Grabenknecht mit einer Tragstange erschlagenen Juden in die Judengasse zu Friedberg verbringen und dort begraben lassen. Am 9. Juni habe der Friedberger Schultheiß an der Fauerbacher Pforte einen Juden gefangennehmen lassen.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Laubach
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Nieder-Wöllstadt:Einwohner:Rödelheim, Hartmann Weller von, Notar
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Rödelheim, Hartmann Weller von, kaiserl. Notar
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Maul, Thomas, solmsischer Rat u. Sekretär
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Solms-Laubach, Grafen v.:Albrecht Otto I.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Friedberg:Stadt
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Friedberg:Rat
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Friedberg:Sankt Barbenpforte
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Friedberg:Judengasse
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Friedberg:Schultheißen
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Friedberg:Fauerbacher Pforte
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Hoheitsverletzung
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Gefangennahme
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Erschlagung
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Notariatsinstrument
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Notarszeichen
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Protestation
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Laubach
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Nieder-Wöllstadt:Einwohner:Rödelheim, Hartmann Weller von, Notar
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Rödelheim, Hartmann Weller von, kaiserl. Notar
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Maul, Thomas, solmsischer Rat u. Sekretär
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Solms-Laubach, Grafen v.:Albrecht Otto I.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Friedberg:Stadt
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Friedberg:Rat
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Friedberg:Sankt Barbenpforte
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Friedberg:Judengasse
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Friedberg:Schultheißen
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Friedberg:Fauerbacher Pforte
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Hoheitsverletzung
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Gefangennahme
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Erschlagung
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Notariatsinstrument
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Notarszeichen
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Protestation
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ