Ministerrat der DDR.- Bildbestand (Bestand)
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BArch DC 20-BILD
call number: DC 20-BILD
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1949-1990
Geschichte des Bestandsbildners: Grunddaten:
- 08.11.1950 Bildung des Ministerrates der DDR (seit Jan. 1950 Provisorische Regierung, in den Sitzungen als Ministerrat bezeichnet)
- bestand aus dem Vorsitzenden, den Stellvertretern und den Ministern
- bildete aus seiner Mitte das Präsidium des Ministerrates
- erließ im Rahmen der Gesetze und Beschlüsse der Volkskammer Verordnungen und fasste Beschlüsse
- Ministerpräsidenten waren: 1950-1964 Otto Grotewohl, 1964-1973 Willi Stoph, 1973-1976 Horst Sindermann, 1976-1989 Willi Stoph, Nov. 1989 - März 1990 Hans Modrow, März 1990 - Okt.1990 Lothar de Maiziere
- Archive/Dokumentenstellen im Ministerrat:
Verwaltungsarchiv für Schriftgut aus der Tätigkeit des Ministerrates allgemein
Archiv für Staatsdokumente für Sitzungsunterlagen des Plenums und Präsidiums des Ministerrates
Rechtsdokumentation seit Anfang der 60er Jahre für die Sammlung der jeweils gültigen Beschlüsse des Ministerrates
- VS-Stelle für das VS-Schriftgut des Ministerrates
- Registratur, die Schriftgut an die entsprechenden Archivstellen des Ministerrates abgab (Schriftgut aus der Zeit 1989/90 gelangte nach Auflösung des Ministerrates sofort in das Bundesarchiv, Abteilungen Potsdam)
Zitierweise: BArch DC 20-BILD/...
- 08.11.1950 Bildung des Ministerrates der DDR (seit Jan. 1950 Provisorische Regierung, in den Sitzungen als Ministerrat bezeichnet)
- bestand aus dem Vorsitzenden, den Stellvertretern und den Ministern
- bildete aus seiner Mitte das Präsidium des Ministerrates
- erließ im Rahmen der Gesetze und Beschlüsse der Volkskammer Verordnungen und fasste Beschlüsse
- Ministerpräsidenten waren: 1950-1964 Otto Grotewohl, 1964-1973 Willi Stoph, 1973-1976 Horst Sindermann, 1976-1989 Willi Stoph, Nov. 1989 - März 1990 Hans Modrow, März 1990 - Okt.1990 Lothar de Maiziere
- Archive/Dokumentenstellen im Ministerrat:
Verwaltungsarchiv für Schriftgut aus der Tätigkeit des Ministerrates allgemein
Archiv für Staatsdokumente für Sitzungsunterlagen des Plenums und Präsidiums des Ministerrates
Rechtsdokumentation seit Anfang der 60er Jahre für die Sammlung der jeweils gültigen Beschlüsse des Ministerrates
- VS-Stelle für das VS-Schriftgut des Ministerrates
- Registratur, die Schriftgut an die entsprechenden Archivstellen des Ministerrates abgab (Schriftgut aus der Zeit 1989/90 gelangte nach Auflösung des Ministerrates sofort in das Bundesarchiv, Abteilungen Potsdam)
Zitierweise: BArch DC 20-BILD/...
Ministerrat der DDR (MR), 1949-1990
280 Aufbewahrungseinheiten; 14,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ