Bergrevier Ost-Halle (Bestand)
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F 76 (Benutzungsort: Wernigerode)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 07. Wirtschaft (mit Bergbehörden bis 1990 und Bankwesen) >> 07.01. Bergbau >> 07.01.02. Vorgängerbehörden und nachgeordnete Behörden des Oberbergamts Halle
(1737) 1857 - 1948
Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das personenbezogenen Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 2 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist.
Findhilfsmittel: Findbuch von 1954 (online recherchierbar)
Registraturbildner: Mit Gesetz vom 10. Juni 1861 erfolgte die Auflösung der Bergämter im Hauptbergdistrikt des Oberbergamtes Halle und die Einteilung des Gebietes in Geschworenenreviere. Gebildet wurde u.a. das Geschworenenrevier "östlich Halle". Begrenzt war das Revier nach "Westen durch die Straße, welche von der königlich-sächsischen Grenze über Radefeld und Zörbig bis zur anhaltischen Grenze" führte, nach "Norden und Osten durch Anhalt und die Provinz Brandenburg, nach Süden durch das Königreich Sachsen". Weiterhin gehörten dazu die in Anhalt-Dessau liegenden Enklaven [Pösigk und Repau] sowie die königliche Grube bei Zscherben.
Im Dezember 1864 erfolgte die Einteilung des Oberbergamtsdistrikts Halle in Bergreviere, so dass zum 1. Januar 1865 das eigenständige „Bergrevier Östlich-Halle“ seine Arbeit aufnahm.
In folgenden Jahren traten lediglich Veränderungen in der Begrenzung des Bergreviers ein. 1873 umfasste das Revier die Kreise Schweinitz, Torgau, Liebenwerda, Wittenberg, Delitzsch und Bitterfeld sowie Teile des Saalkreises und des Kreises Merseburg bis zur Linie Stumsdorf-Niemberg-Halle-Wörmlitz-Döllnitz-Schkeuditz. Mittels Erlass des Ministers der öffentlichen Arbeiten kamen die Teile des Stadtkreises Halle, des Saalkreises und des Kreises Merseburg bis zur Linie Halle-Ammendorf-Schkeuditz dem Aufsichtsbereich des Bergreviers Östlich Halle hinzu.
Auf Grundlage des Erlasses des Ministers für Handel und Gewerbe erfolgte zum 1. April 1902 die Umbenennung des Bergreviers Östlich Halle in "Bergrevier Ost-Halle". Im August 1906 trat das Bergrevier Ost-Halle den nördlichen Teil des Kreises Merseburg an das Bergrevier West-Halle ab.
Mit Verordnung des Preußischen Staatsministeriums vom 24. Oktober 1933 wurde das Bergrevier Ost-Halle mit dem Bergrevier West-Halle unter dem Namen "Bergrevier Halle" vereinigt und die Grenzen neu festgelegt. Die Neufeststellung der Grenzen trat zum 1. November 1933 in Kraft.
Bestandsinformationen: Vom heutigen Landesarchiv Sachsen-Anhalt wurden in den Jahren 1947 bis 1952 alle noch beim Oberbergamt Halle überlieferten älteren Aktenbestände übernommen und mit früheren Ablieferungen zum Bergarchiv (F) vereinigt bzw. neue Bestände aufgestellt.
Im Jahre 1954 wurden die Akten des Bestandes geordnet, verzeichnet und ein Findbuch erstellt. Im Zuge der Bearbeitung des Bestandes F 89 „Ablieferung Bergbehörde Halle 1967“ konnte eine Archivale dem Bestand zugeordnet werden.
Die Retrokonversion des Findbuches erfolgte im September 2010. Die Korrekturlesung der retrokonvertierten Datensätze sowie die Erstellung der Registraturbildner- und Bestandsinformation folgte im September 2015.
Im April 2017 wurden die Akten mit den Signaturen F 76, Nr. 160-163 verzeichnet und in den Bestand eingearbeitet.
Zusatzinformationen: Literatur:
B. Kiesewetter: Die wirtschaftliche Entwicklung des Braunkohlenbergbaues im hallischen Revier, Dissertation Halle 1924.-
O. Splett: Die wirtschaftliche Entwicklung des Braunkohlenbergbaus im Kreise Bitterfeld und seine Bedeutung für den dortigen industriellen Aufbau, Dissertation Halle 1921.
Findhilfsmittel: Findbuch von 1954 (online recherchierbar)
Registraturbildner: Mit Gesetz vom 10. Juni 1861 erfolgte die Auflösung der Bergämter im Hauptbergdistrikt des Oberbergamtes Halle und die Einteilung des Gebietes in Geschworenenreviere. Gebildet wurde u.a. das Geschworenenrevier "östlich Halle". Begrenzt war das Revier nach "Westen durch die Straße, welche von der königlich-sächsischen Grenze über Radefeld und Zörbig bis zur anhaltischen Grenze" führte, nach "Norden und Osten durch Anhalt und die Provinz Brandenburg, nach Süden durch das Königreich Sachsen". Weiterhin gehörten dazu die in Anhalt-Dessau liegenden Enklaven [Pösigk und Repau] sowie die königliche Grube bei Zscherben.
Im Dezember 1864 erfolgte die Einteilung des Oberbergamtsdistrikts Halle in Bergreviere, so dass zum 1. Januar 1865 das eigenständige „Bergrevier Östlich-Halle“ seine Arbeit aufnahm.
In folgenden Jahren traten lediglich Veränderungen in der Begrenzung des Bergreviers ein. 1873 umfasste das Revier die Kreise Schweinitz, Torgau, Liebenwerda, Wittenberg, Delitzsch und Bitterfeld sowie Teile des Saalkreises und des Kreises Merseburg bis zur Linie Stumsdorf-Niemberg-Halle-Wörmlitz-Döllnitz-Schkeuditz. Mittels Erlass des Ministers der öffentlichen Arbeiten kamen die Teile des Stadtkreises Halle, des Saalkreises und des Kreises Merseburg bis zur Linie Halle-Ammendorf-Schkeuditz dem Aufsichtsbereich des Bergreviers Östlich Halle hinzu.
Auf Grundlage des Erlasses des Ministers für Handel und Gewerbe erfolgte zum 1. April 1902 die Umbenennung des Bergreviers Östlich Halle in "Bergrevier Ost-Halle". Im August 1906 trat das Bergrevier Ost-Halle den nördlichen Teil des Kreises Merseburg an das Bergrevier West-Halle ab.
Mit Verordnung des Preußischen Staatsministeriums vom 24. Oktober 1933 wurde das Bergrevier Ost-Halle mit dem Bergrevier West-Halle unter dem Namen "Bergrevier Halle" vereinigt und die Grenzen neu festgelegt. Die Neufeststellung der Grenzen trat zum 1. November 1933 in Kraft.
Bestandsinformationen: Vom heutigen Landesarchiv Sachsen-Anhalt wurden in den Jahren 1947 bis 1952 alle noch beim Oberbergamt Halle überlieferten älteren Aktenbestände übernommen und mit früheren Ablieferungen zum Bergarchiv (F) vereinigt bzw. neue Bestände aufgestellt.
Im Jahre 1954 wurden die Akten des Bestandes geordnet, verzeichnet und ein Findbuch erstellt. Im Zuge der Bearbeitung des Bestandes F 89 „Ablieferung Bergbehörde Halle 1967“ konnte eine Archivale dem Bestand zugeordnet werden.
Die Retrokonversion des Findbuches erfolgte im September 2010. Die Korrekturlesung der retrokonvertierten Datensätze sowie die Erstellung der Registraturbildner- und Bestandsinformation folgte im September 2015.
Im April 2017 wurden die Akten mit den Signaturen F 76, Nr. 160-163 verzeichnet und in den Bestand eingearbeitet.
Zusatzinformationen: Literatur:
B. Kiesewetter: Die wirtschaftliche Entwicklung des Braunkohlenbergbaues im hallischen Revier, Dissertation Halle 1924.-
O. Splett: Die wirtschaftliche Entwicklung des Braunkohlenbergbaus im Kreise Bitterfeld und seine Bedeutung für den dortigen industriellen Aufbau, Dissertation Halle 1921.
Laufmeter: 9.4
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
14.04.2025, 8:12 AM CEST