Friedberg, Burg: Kaiser Karl bestätigt und erneuert Burggraf, Baumeister und Burgmannen der Burg Friedberg auf ihre Bitte hin ihre Rechte und Freiheiten bezüglich der Grafschaft Kaichen, des Freigerichts mit allen seinen Dörfern und Zugehörungen, insbes. ihres Rechts auf die Hälfte des Ungelds, den der Burg gefallenden Zoll, ihrer Rechte in der Mörler Mark, der sogen. Mark zwischen den Dörfern Dorheim und Ossenheim, der Hintersassen, die dem Burggrafen zu Dienstverpflichtet sind, des Wildbanns auf der Höhe von der Usa (Usse) bis zum Erlenbach, des Geleits vom 'Morenberg' bis zum 'Gessenfurth', des Gerichtsstands der Burgmannen vor dem Burggrafen, die ihnen von seinen Vorgängern, den Königen Rudolf und Albrecht, in ihren Briefen verliehen wurden. Der Aussteller gebietet allen Angehörigen des Reichs bei seiner und des Reichs schwerer Ungnade und einer Strafe von 100 Mark lötigen Golds, daß sie die Genannten von Friedberg diese Rechte ungehindert genießen und gebrauchen lassen.
Vollständigen Titel anzeigen
Friedberg, Burg: Kaiser Karl bestätigt und erneuert Burggraf, Baumeister und Burgmannen der Burg Friedberg auf ihre Bitte hin ihre Rechte und Freiheiten bezüglich der Grafschaft Kaichen, des Freigerichts mit allen seinen Dörfern und Zugehörungen, insbes. ihres Rechts auf die Hälfte des Ungelds, den der Burg gefallenden Zoll, ihrer Rechte in der Mörler Mark, der sogen. Mark zwischen den Dörfern Dorheim und Ossenheim, der Hintersassen, die dem Burggrafen zu Dienstverpflichtet sind, des Wildbanns auf der Höhe von der Usa (Usse) bis zum Erlenbach, des Geleits vom 'Morenberg' bis zum 'Gessenfurth', des Gerichtsstands der Burgmannen vor dem Burggrafen, die ihnen von seinen Vorgängern, den Königen Rudolf und Albrecht, in ihren Briefen verliehen wurden. Der Aussteller gebietet allen Angehörigen des Reichs bei seiner und des Reichs schwerer Ungnade und einer Strafe von 100 Mark lötigen Golds, daß sie die Genannten von Friedberg diese Rechte ungehindert genießen und gebrauchen lassen.
374
B 5 Urkunden der Burg Friedberg
Urkunden der Burg Friedberg >> Urkunden
1377 Juni 15, Frankfurt
Inseriert in: Nr. 374, 1660 September 13.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1377, St. Veits- und Modestustag
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Ludovicus Dei Gratia Sanctae Sedis Moguntinensis Archiepiscopus, Sacri Romani Imperii per Germaniam Archicancellarius, recognovimus
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Erzbischof Friedrich von Köln, Reichserzkanzler in Italien
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Erzbischof Kuno von Trier, Reichserzkanzler in Frankreich
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Pfalzgraf Ruprecht der Ältere
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wenzel, Herzog von Sachsen und Lüneburg, Erzmarschall des Reichs
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Markgraf Siegmund von Brandenburg, Erzkämmerer des Reichs
Vermerke (Urkunde): Zeugen: der päpstliche Legat Erzbischof Johannes von Prag
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Dietrich von Metz
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bischof Erhard von Worms
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Pfalzgraf Ruprecht der Junge
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wilhelm von Meissen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Jobst von Mähren
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Markgraf Heinrich von Brieg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Herzog Wenzel von Liegnitz
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Herzog Johannes von Oppeln
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eberhard von Württemberg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Dietrich von Katzenelnbogen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Sponheim
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Graf Peter von Wartenberg, kaiserlicher Hofmeister
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Kuno von Caldiß
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Marquard von Wartenberg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller (Goldbulle)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Ludovicus Dei Gratia Sanctae Sedis Moguntinensis Archiepiscopus, Sacri Romani Imperii per Germaniam Archicancellarius, recognovimus
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Erzbischof Friedrich von Köln, Reichserzkanzler in Italien
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Erzbischof Kuno von Trier, Reichserzkanzler in Frankreich
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Pfalzgraf Ruprecht der Ältere
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wenzel, Herzog von Sachsen und Lüneburg, Erzmarschall des Reichs
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Markgraf Siegmund von Brandenburg, Erzkämmerer des Reichs
Vermerke (Urkunde): Zeugen: der päpstliche Legat Erzbischof Johannes von Prag
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Dietrich von Metz
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bischof Erhard von Worms
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Pfalzgraf Ruprecht der Junge
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wilhelm von Meissen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Jobst von Mähren
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Markgraf Heinrich von Brieg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Herzog Wenzel von Liegnitz
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Herzog Johannes von Oppeln
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eberhard von Württemberg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Dietrich von Katzenelnbogen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Sponheim
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Graf Peter von Wartenberg, kaiserlicher Hofmeister
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Kuno von Caldiß
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Marquard von Wartenberg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller (Goldbulle)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ