Nachlass Carl Firnhaber (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigenLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Objekt beim Datenpartner
N 023
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1870-1900
Bestandsgeschichte: Pastor Carl Firnhaber wurde am 26. 8. 1846 als Sohn des Pastors Georg Heinrich Eckart Firnhaber geboren. Er studierte von 1869 bis 1872 Theologie in Göttingen, besuchte nach Ablegung der zweiten theol. Staatsprüfung ab 1874 das Lehrerseminar in Osnabrück und war 1874 bis 1876 Rektor in Wunstorf. Nach der Ordination (1876) amtierte er bis 1884 als zweiter Pfarrer in Elbingerode, dann bis 1890 in Eimbeckhausen. 1890 bis 1903 war er Superintendent in Stolzenau. Firnhaber starb am 1. 12. 1903. Sein Nachlass wurde dem Archiv von der Familie überlassen. Kern des Bestandes bilden die Predigten Carl Firnhabers, die um Reden, Vorträge und wissenschaftliche Arbeiten ergänzt werden.
Verwandte Bestände: A 6 (Pfarrbestellungsakten) Nr. 2035, 2132 und 7919; A 9 (Visitationsakten) Nr. 546 und 2228
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: ja
Zusatzinformationen: vollständig verzeichnet
Verwandte Bestände: A 6 (Pfarrbestellungsakten) Nr. 2035, 2132 und 7919; A 9 (Visitationsakten) Nr. 546 und 2228
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: ja
Zusatzinformationen: vollständig verzeichnet
0,1 lfd. M.
Bestand
Literatur: Eberhard Firnhaber: Albert Firnhaber 1859-1924. Pastor an der Neustädter Kirche St. Mariae und Senior des Geistlichen Stadtministeriums in Einbeck, Bielefeld 2002
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.04.2025, 13:47 MESZ
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