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Kaiserliche Mandate bzw. Mandate des Reichskammergerichts
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Enthaeltvermerke: enthält: 1. Kaiser Ferdinand wegen Bezahlung des bewilligten Römermonats zur Verstärkung der Truppen im Krieg gegen die Türken, 1541 2. Mandat des Reichskammergerichts in Sachen Conrad Graf von Tecklenburg ./. Stadt Osnabrück wegen Nichtentrichtung des Zolls beim Transport von Käse und Butter, 1542 3. desgl. in Sachen Stadt Wiedenbrück ./. Conrad Graf zu Tecklenburg: Verletzung des Landfriedens am Pfingsttag: Gefangennahme von 12 Bürgern und Inhaftierung in Rheda (darin auch Erwähnung des Auftrags an Bischof Franz von Münster zum Schutz der Klöster Marienfeld, Clarholz und Herzebrock), 1544 4. Mitteilung des Erzbischofs von Mainz als Reichskanzler an die zu Frankfurt versammelten Gesandten der Stände: Klage über Markgraf Albrecht und Verhetzung von Reichsständen durch die Krone Frankreichs, 1554 5. König Heinrich von Frankreich an die Reichsstände, 1554
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.