General der Motorisierung im OKH und im OKW und Chef des Instandsetzungswesens (In 12/Chef Inst) / General des Kraftfahrwesens im OKH (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
BArch RH 12-12
call number: RH 12-12
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsheer und Heer >> Generalinspektionen und Inspektionen
1940-1945
Bestandsbeschreibung: Der 1942 aufgestellte "General der Motorisierung im OKH" besaß die Inspektionsbefugnisse für das Gebiet des Kraftfahrwesens mit Ausnahme von Panzern und Panzerspähwagen. Bis zum Frühjahr 1944 war er in Doppelfunktion zugleich "General der Motorisierung im OKW". Als Arbeitsstäbe standen ihm die aus der bisherigen Abteilung "Heeresmotorisierung" umbenannte "Kraftfahrparktruppen-Abt. (In 12)" und die aus Teilen der In 12 neugebildete Abteilung "Chef des Instandsetzungswesens (Chef Inst)" zur Verfügung. Zur Überwachung der Ausbildung bei den Einheiten der Kraftfahrparktruppen des Ersatzheeres und der Durchführung vom Gen d Mot (In 12/Chef Inst) für das Gebiet der Kfz-Instandsetzung und Kfz-Versorgung gegebenen Befehle unterstand ihm ein am 1. Januar 1942 aufgestellter "Höherer Offizier der Kraftfahrparktruppen im OKH", der ab 1. März 1944 in Personalunion Abteilungschef der "Kraftfahrparktruppenabteilung (In 12)" war und am 20. April 1945 in "Inspekteur der Kraftfahrparktruppen" umbenannt wurde.
Nach der Trennung der Doppelfunktion als OKH- und OKW- Dienststelle im Frühjahr 1944 führte die nunmehr nur noch für Heeresangelegenheiten zuständige Dienststelle im OKH für kurze Zeit die Bezeichnung "Chef des Heereskraftfahrwesens" und wurde am 15. Juni 1944 umbenannt in "General des Kraftfahrwesens im OKH".
Vorprovenienz: Kraftfahrparktruppen-Abt. (In 12)
Inhaltliche Charakterisierung: Nach seiner Funktion gehört der "General der Motorisierung im OKH" zu den Waffeninspektionen. Die wenigen erhalten gebliebenen Dokumente stammen aus der Zeit der Doppelfunktion des "Generals der Motorisierung" als OKH und OKW- Dienststelle, wurden aber, wegen des geringen Umfangs, in der Bestandsreihe RH 12 zusammengefasst. Nennenswert ist ein Organisationsplan des Generals der Motorisierung und Bevollmächtigter für das Kraftfahrwesen mit Abteilung Kraftfahrwesen (In 12) sowie des Chefs des Kfz-Instandsetzungswesens und Bevollmächtigter für das Kraftfahrwesen (RH 12-12/2).
Von den anderen im OKW-Bereich existierenden Dienststellen des Bereichs Kraftfahrwesen (z.B. Generalinspekteur für das Kraftfahrwesen) sind keine Unterlagen erhalten geblieben.
Die Kraftfahrzeugergänzungsvorschrift, das Handbuch für den Kraftfahrer sowie andere grundsätzliche Bestimmungen für diesen Bereich sind in der Amtsdrucksachensammlung überliefert (RHD 4) oder bilden einen gesonderten Anhang (Kraftfahrtechnischer Anhang).
Erschließungszustand: Online-Findbuch
Umfang, Erläuterung: 8 AE
Zitierweise: BArch RH 12-12/...
Nach der Trennung der Doppelfunktion als OKH- und OKW- Dienststelle im Frühjahr 1944 führte die nunmehr nur noch für Heeresangelegenheiten zuständige Dienststelle im OKH für kurze Zeit die Bezeichnung "Chef des Heereskraftfahrwesens" und wurde am 15. Juni 1944 umbenannt in "General des Kraftfahrwesens im OKH".
Vorprovenienz: Kraftfahrparktruppen-Abt. (In 12)
Inhaltliche Charakterisierung: Nach seiner Funktion gehört der "General der Motorisierung im OKH" zu den Waffeninspektionen. Die wenigen erhalten gebliebenen Dokumente stammen aus der Zeit der Doppelfunktion des "Generals der Motorisierung" als OKH und OKW- Dienststelle, wurden aber, wegen des geringen Umfangs, in der Bestandsreihe RH 12 zusammengefasst. Nennenswert ist ein Organisationsplan des Generals der Motorisierung und Bevollmächtigter für das Kraftfahrwesen mit Abteilung Kraftfahrwesen (In 12) sowie des Chefs des Kfz-Instandsetzungswesens und Bevollmächtigter für das Kraftfahrwesen (RH 12-12/2).
Von den anderen im OKW-Bereich existierenden Dienststellen des Bereichs Kraftfahrwesen (z.B. Generalinspekteur für das Kraftfahrwesen) sind keine Unterlagen erhalten geblieben.
Die Kraftfahrzeugergänzungsvorschrift, das Handbuch für den Kraftfahrer sowie andere grundsätzliche Bestimmungen für diesen Bereich sind in der Amtsdrucksachensammlung überliefert (RHD 4) oder bilden einen gesonderten Anhang (Kraftfahrtechnischer Anhang).
Erschließungszustand: Online-Findbuch
Umfang, Erläuterung: 8 AE
Zitierweise: BArch RH 12-12/...
Abteilung Kraftfahrwesen, 1940-1945
12 Aufbewahrungseinheiten; 0,2 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: RH 56 Rubrik: Kraftfahrparke
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
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