Graf Albrecht von Orlamünde schenkt dem St. Johanniskloster in Lübeck für sein und seiner Eltern Seelenheil das Dorf Kükelühn in Wagrien mit allem Zubehör, mit Ausnahme dreier nach Neukirchen ausgewiesener Hufen, ferner vier Pfund Roggen aus der oberen Mühle, und eine Last Heringe und einen modium Butter aus seinem Zoll zu Lübeck. Zeugen: Bischof Philipp von Ratzeburg, Propst Heinrich, Wilhelm, Harwig, Ludwig, Kanoniker zu Ratzeburg, Propst Rudolf zu Lübeck, Kanoniker Dietmar, Priester Petrus von Altenburg. Laien: Johannes Auor, Truchseß, Mundschenk Heinrich, Kämmerer Otto, Reinfried Scurlemer, Volmar von Ratzeburg, Reiner, Advokat zu Hamburg und viele andere. Acta sunt hec anno dominice incarnationis M.CC.X ... Data per manum Gerhardi notarii II. nonas decembris.
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Graf Albrecht von Orlamünde schenkt dem St. Johanniskloster in Lübeck für sein und seiner Eltern Seelenheil das Dorf Kükelühn in Wagrien mit allem Zubehör, mit Ausnahme dreier nach Neukirchen ausgewiesener Hufen, ferner vier Pfund Roggen aus der oberen Mühle, und eine Last Heringe und einen modium Butter aus seinem Zoll zu Lübeck. Zeugen: Bischof Philipp von Ratzeburg, Propst Heinrich, Wilhelm, Harwig, Ludwig, Kanoniker zu Ratzeburg, Propst Rudolf zu Lübeck, Kanoniker Dietmar, Priester Petrus von Altenburg. Laien: Johannes Auor, Truchseß, Mundschenk Heinrich, Kämmerer Otto, Reinfried Scurlemer, Volmar von Ratzeburg, Reiner, Advokat zu Hamburg und viele andere. Acta sunt hec anno dominice incarnationis M.CC.X ... Data per manum Gerhardi notarii II. nonas decembris.
LASH, Urk.-Abt. 7 Nr. 146
Urk.-Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713
Urk.-Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713 >> 1 Urkunden
1210
Enthält: Ausfertigung, Pergament, 36 x 21 + 2,5 cm Umbug, Latein, Siegel trümmerhaft an braunen Seidenfäden spätere Rückschrift: "privilegium comitis Alberti super villam Cuculune". Anmerkung: Nova ecclesia ist nach Schröder-Birnatzki und anderen Hansühn.
Verzeichnung
1210 Dezember 4
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:04 MEZ