Ehevertrag zwischen dem verwitweten Wirt Zu Hohentwiel [abgegangene Wirtschaft, Fischergasse 6] Lorenz Miller und der ledigen Anna Ursula Frieß von Geislingen [a. d. Steige/Lkr. Göppingen]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Anna geborene Kässbohrer die drei Kinder Matthäus, Johann Friedrich und Anna Maria, das vierte Kind Johann Bartholomäus ist verstorben. Der Vertrag wird im Beisein des Ratsherren Matthäus Kässbohrer und des Münsterpredigers und Professors Johann Bartholomäus Miller als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Johann Leonhard Hosang von Geislingen als Pfleger der Braut geschlossen.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Wirt Zu Hohentwiel [abgegangene Wirtschaft, Fischergasse 6] Lorenz Miller und der ledigen Anna Ursula Frieß von Geislingen [a. d. Steige/Lkr. Göppingen]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Anna geborene Kässbohrer die drei Kinder Matthäus, Johann Friedrich und Anna Maria, das vierte Kind Johann Bartholomäus ist verstorben. Der Vertrag wird im Beisein des Ratsherren Matthäus Kässbohrer und des Münsterpredigers und Professors Johann Bartholomäus Miller als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Johann Leonhard Hosang von Geislingen als Pfleger der Braut geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 476
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1796 Februar 18.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Lorenz Miller und Anna Ursula Frieß von Geislingen
Siegler: Unbesiegelt, beglaubigt durch die Unterschriften von Hieronimus Eitel von Schermar, Johann Jakob Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Georg Ludwig Strauß und Michael Glöcklen
Kanzleivermerke: No. 98 (19. Jh.); N. 427 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Unbesiegelt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Entwurf des Vertrags vom 27. Januar 1796
2. Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 30. Mai 1796
Datum: So geschehen Ulm, den 18. februarii 1796.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Lorenz Miller und Anna Ursula Frieß von Geislingen
Siegler: Unbesiegelt, beglaubigt durch die Unterschriften von Hieronimus Eitel von Schermar, Johann Jakob Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Georg Ludwig Strauß und Michael Glöcklen
Kanzleivermerke: No. 98 (19. Jh.); N. 427 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Unbesiegelt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Entwurf des Vertrags vom 27. Januar 1796
2. Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 30. Mai 1796
Datum: So geschehen Ulm, den 18. februarii 1796.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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