Medienanalytische Dokumentation von Zuschauerreaktionen, Umfragen, Diskussionen und Interviews zum Film "Jud Süß"
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 25 Bü 2
Hängeordner 103 "Jud Süß" - Zuschauer 1
Schachtel 15 Marian (Fotos)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 25 Sammlung Friedrich Knilli zur Mediengeschichte des Antisemitismus
Sammlung Friedrich Knilli zur Mediengeschichte des Antisemitismus >> Schriftliche Unterlagen >> 2. Materialsammlungen >> 2.3. NS-Propagandafilm "Jud Süß" (1940)
(1977) 1979, 1981, 1987
Enthält:
- Schreiben an Friedrich Knilli von Vera Prudent zum Forschungsprojekt "Jud Süß";
- Diskussion mit einem Vertreter der Zionistischen Jugend Deutschland (1981);
- Transkription von anonymisierten Interviews mit Personen, u. a. der Jahrgänge 1895, 1901, 1922 und 1925 (unvollständig, teilweise Kopie);
- Transkription einer Diskussionsrunde mit Schauspieler/-innen, u. a. Paul Dahlke, Rene Deltgen, Kristina Söderbaum und Hans Söhnker;
- Auswertung eines Zuschauertests zur Ermittlung von Erregtheit durch Messung des Hautwiderstandes;
- Fragebögen und Auswertungsdokumentation zu einer Umfrage "Projekt 'Jud Süß'", 1977;
- Protokoll von Susanne Flötmann/ Dagmar Kolmsee zur Diskussion mit Schülern der Friedrich-Ebert-Schule Berlin am 21.6.1979;
- Interviews mit Felix Gamillscheg und Werner Fassbinder (ohne Ort und Datum);
- 2 Reproduktionen von Bildern zu einer Zuschauerbefragung, 20 x 25,3 cm
- Schreiben an Friedrich Knilli von Vera Prudent zum Forschungsprojekt "Jud Süß";
- Diskussion mit einem Vertreter der Zionistischen Jugend Deutschland (1981);
- Transkription von anonymisierten Interviews mit Personen, u. a. der Jahrgänge 1895, 1901, 1922 und 1925 (unvollständig, teilweise Kopie);
- Transkription einer Diskussionsrunde mit Schauspieler/-innen, u. a. Paul Dahlke, Rene Deltgen, Kristina Söderbaum und Hans Söhnker;
- Auswertung eines Zuschauertests zur Ermittlung von Erregtheit durch Messung des Hautwiderstandes;
- Fragebögen und Auswertungsdokumentation zu einer Umfrage "Projekt 'Jud Süß'", 1977;
- Protokoll von Susanne Flötmann/ Dagmar Kolmsee zur Diskussion mit Schülern der Friedrich-Ebert-Schule Berlin am 21.6.1979;
- Interviews mit Felix Gamillscheg und Werner Fassbinder (ohne Ort und Datum);
- 2 Reproduktionen von Bildern zu einer Zuschauerbefragung, 20 x 25,3 cm
5 cm
Akten
Deutsch
Prudent, Vera W.
Auschwitz (Oswiecim), Woiw. Kleinopolen [PL]; Konzentrationslager
Berlin B; Universität
Bremerhaven HB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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- 2.3. NS-Propagandafilm "Jud Süß" (1940) (Gliederung)