Georg Radziwill, Bischof von Wilna, bestätigt Wilhelm Harde den inserierten Text des Testaments Barthold Hardes. 1582 Mai 15 Barthold Harde, Eingesessener im Gebiet Leimburg in Livland, diktiert dem Pastor zu Leimburg, Werner Gerlich, sein Testament: Christliche Bestattung. Legate: 200 Mark für die Kirche zu Leimburg, 200 Mark für den Pfarrer, 30 Mark für den Schulmeister, 100 Mark für die Armen, 200 Mark für die Töchter seines Bruders, 100 Mark für Anne Nodinng, 60 Mark für Hans Wechter, 30 Mark für den Schneider Dietrich Tich, 60 Marl für die Berrische und ihre Töchter, 30 Mark für jeden deutschen Paten in Leimburg. 64 Mark Schulden bei seinem Wirt Hans Helmich, 200 Mark bei Hans von Oldenborch, 30 Mark bei seinem Diener Hans von Koltzen, erhöht durch ein Geschenk von 20 Mark. Der Schmied Wolther soll das ihm in Gegenwart des Pastoren Werner Gerlich und des Verwalters des Hauses Leimburg, Sibert Frese, verschriebene Stück Land behalten. Sein Junge Servatius soll 40 Mark, 2 Kühe, 2 Schafe und 1 junge Strenze mit dem Fohlen erhalten, die Mägde Catze und Ilse 1 Kuh und 1 Schaf. Haupterbe sein Vetter Wilhelm Harde und dessen Sohn Alerd. Wenn die Fürstenberger das (Kauf)Geld nicht bringen, sollen sie das Gut behalten. Zeugen: Magister Johann Collerius, Werner Gerlich, Reinhold von Dreven auf Snutzel, Sivert Frese auf Leimburg, Johann von Witten und Caspar Buddenbrock. US und SA des Ausstellers