Vor Ort in Karlsruhe und Lörrach: Vom Umgang mit Flüchtlingen vom Balkan
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/026 R150087/103
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/026 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2015
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2015 >> August
6. August 2015
Sie hören immer wieder, dass sie hier nicht bleiben dürfen. Im Landkreis Lörrach bekommen Asylbewerber aus Balkanstaaten sogar Prämien, wenn sie freiwillig in ihre Heimat zurückgehen.
Unsere Vor-Ort-Reporterin Alexandra Gondorf besucht die überfüllte Landeserstaufnahmestelle in Karlsruhe. Die meisten Balkan-Flüchtlinge dort sagen, dass sie gar kein Geld vom Staat wollen, sondern Arbeit suchen. Sie meinen, es gebe doch genug Jobs in Deutschland.
Der Landkreis Lörrach bietet ihnen allerdings keine Arbeitsplätze an, sondern Geld, damit sie möglichst schnell Baden-Württemberg wieder verlassen. Pro Kopf zahlt der Landkreis 600 Euro. Für die Lörracher Landrätin Marion Dammann geht diese Rechnung auf. Sie sagt, das sei immer noch günstiger, als die Flüchtlinge mehrere Monate oder gar Jahre in den Landkreisen zu versorgen. Kritiker sagen, mit dieser Prämie würden nur noch weitere Menschen ins Land gelockt, die dann aber auch nicht bleiben dürfen.
Unsere Vor-Ort-Reporterin Alexandra Gondorf besucht die überfüllte Landeserstaufnahmestelle in Karlsruhe. Die meisten Balkan-Flüchtlinge dort sagen, dass sie gar kein Geld vom Staat wollen, sondern Arbeit suchen. Sie meinen, es gebe doch genug Jobs in Deutschland.
Der Landkreis Lörrach bietet ihnen allerdings keine Arbeitsplätze an, sondern Geld, damit sie möglichst schnell Baden-Württemberg wieder verlassen. Pro Kopf zahlt der Landkreis 600 Euro. Für die Lörracher Landrätin Marion Dammann geht diese Rechnung auf. Sie sagt, das sei immer noch günstiger, als die Flüchtlinge mehrere Monate oder gar Jahre in den Landkreisen zu versorgen. Kritiker sagen, mit dieser Prämie würden nur noch weitere Menschen ins Land gelockt, die dann aber auch nicht bleiben dürfen.
0'05
Audio-Visuelle Medien
Dammann, Marion; Landrätin des Landkreises Lörrach
Steffens, Martin; Landeserstaufnahmestelle Karlsruhe
Karlsruhe KA; Landeserstaufnahmestelle
Lörrach LÖ; Flüchtling
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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