Kläger: Lüttcke Mayer, Bürger zu Hamburg (Kläger).- Beklagter: Johann Heus(n)er, Bürger zu Hamburg, als Bevollmächtigter des John Hasedon und Christopher Hauwer (Hover), englische Kaufleute in Stade (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (16611) citationis ad reassumendum; Verweisung auf eine neue Klageerhebung, Rückgabe der an den Beklagten ausgezahlten und vom Kläger auf Forderung des Hartich von Spreckelsen gerichtlich deponierten Gelder sowie Eintreibung der Gerichtskosten in einem Streit um die Rückgabe und Bezahlung einer Obligation des Klägers über 888 Mark lübisch aus einem Geschäft mit englischen Laken; Kläger-Einrede des Vergleichs mit seinen Gläubigern und schon geleisteter Zahlung
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Kläger: Lüttcke Mayer, Bürger zu Hamburg (Kläger).- Beklagter: Johann Heus(n)er, Bürger zu Hamburg, als Bevollmächtigter des John Hasedon und Christopher Hauwer (Hover), englische Kaufleute in Stade (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (16611) citationis ad reassumendum; Verweisung auf eine neue Klageerhebung, Rückgabe der an den Beklagten ausgezahlten und vom Kläger auf Forderung des Hartich von Spreckelsen gerichtlich deponierten Gelder sowie Eintreibung der Gerichtskosten in einem Streit um die Rückgabe und Bezahlung einer Obligation des Klägers über 888 Mark lübisch aus einem Geschäft mit englischen Laken; Kläger-Einrede des Vergleichs mit seinen Gläubigern und schon geleisteter Zahlung
211-2_M 20
M 1773
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> M
1609-1611(1609-1614)
Enthält: Kläger: Lt. Peter Paul Steuernagel. Beklagte: Dr. (Caspar) Morhardt (1609), Dr. (Sigmund) Haffner (1611).- Instanzen: 1. (Obergericht 1609). 2. Reichskammergericht 1609-1611 (1609-1614).
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11255 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ