Sammlung Gilges (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
S 047
Archiv im Rhein-Kreis Neuss (Archivtektonik) >> Nichtamtliches Archivgut und Sammlungen >> Übernommene Sammlungen
1858 - 1902
Die Sammlung wurde dem Kreisarchiv Neuss im Oktober 2003 / Februar 2004 von den Eheleuten Anni und Peter Gilges (Neuss) als Schenkung vermacht. Sie geht auf den passionierten Fotografen Peter Gilges (1874 - 1959) zurück, den Vater des Schenkers. Inhaltlich besteht die Sammlung aus zwei Teilen: A) Sammlung phototechnischer Apparaturen, darunter mehrere Kameras, ein Standfilmkamera, mehrere Stative, Filmschneidegeräte, alte ungebrauchte Filmrollen usw. B) Photographische Sammlung: - Glasdiaserie: Reise nach Nordafrika, ca. 120 Bilder, aus den Jahren 1902; - Glasdiaserie: Reise nach Lourdes, ca. 80 Bilder, undatiert (Anfang 20. Jh.); - Glasbildserie: Neuss und unmittelbare Umgebung, ca. 25 Bilder, ca. 1900 - 1930; - Glasdiaserie: diverse Motive, vor allem Berlin und Raum Detmold, ca. 20 Bilder, undatiert; - ca. 100 Stereoskopbilder, teils gekaufte Exemplare (das älteste datiert von 1858 und zeigt den Mond), teils Amateuraufnahmen, unter letzteren zahlreiche Motive aus Neuss, um 1900, häufige Motive: Schützenfest, Kirmes, Hochwasser, Karneval, Freunde und Bekannte. Erläuterung: Die Glasdiaserie: Reise nach Nordafrika geht auf den Willicher Gutsbesitzer Peter Binger (Nauenhof) zurück, der im Frühjahr / Sommer 1902 seine Hochzeitsreise unternommen hat.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ