Rossewitz - Schloss
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N20-0051
o. Sign.
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern >> 01. Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
Bild 1: September 2000 Bild 2: Datierung unbekannt Bild 3: September 2000 Bild 4: Datierung unbekannt
Enthält: - Schloss Rossewitz (SW von Laage) Ältester Barockbau Mecklenburgs; erbaut 1657-1682 vom wallonischen Baumeister Charles Philippe Dieussart für den dänischen Generalmajor Joachim Heinrich Vieregge. Rossewitz war als Burganlage 1360 in Eigentum der Familie Moltke , danach von Normann. Das Innere des Schlosses wurde 1660 im Festsaal mit Architekturmalerei durch italienische Künstler gestaltet und 1781-1784 über den Türen mit arkadischen Landschaftsbildern verschönt. Der viergeschossige, 9-achsige Putzbau mit zwei Flügeln und der Mittelrisalit war von Wirtschaftsgebäuden umgeben. Diese und das Dorf sind heute abgerissen. 1760 gelangte das Schloss nach Konkurs in Besitz der Großherzoge Friedrich Franz der Erste von Mecklenburg Schwerin. Danach herzogliche Domäne bis 1945. Plünderungen durch Besatzungsgruppen und Bevölkerung nach 1945. 1971 kurzzeitig Renovierungen wegen eines dort gedrehten Spielfilm der DEFA, dann Verfall nach Leerstand. Wertvolle Stuckdecken stürzten ein. Erst ab 1994 Sicherung und Neubau des Daches und einiger Zwischendecken. Jetzt in Rechtsträgerschaft der Gemeinde Liessow. - Bild 1 Frontansicht. - Bild 2 Terrakotten als Fries im Traufbereich, Unikate. - Bild 3 Eingangshalle mit Fries aus Schild und Schädel. - Bild 4 ... im Inneren Tunesisches Vorbild.
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Nutzungs- und Veröffentlichungsrecht wurden dem Kreisarchiv übertragen
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Fototyp: Abzug; fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
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Fototyp: Abzug; fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ